Beiträge zum Thema: mathematikthema

Deutschthemen zum Freitag - Das Blog


Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

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15/2019: Selbstsäufer

  • Fehlende Buchstaben:
    Brudergemeine
    Zwar heißt die Zeitung „Thüringer Allgemeine“, aber um „gemeine Brüder“ handelte es sich bei dieser Bildunterschrift bestimmt nicht.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    rekurtieren
    Von der Kur zurückholen?
  • S-Laut der Woche: „Die MBW überweißt dem Landwirt dann den ihm zustehenden Betrag.“ Das ist weder weiß noch weise.
  • Vertipper der Woche:
    Kapital
    Zwar kein kapitaler Fehler, aber …
  • Verwirrung der Woche:
    iPhone-Nutzer
    Wusste gar nicht, wie groß iPhones inzwischen geworden sind.
  • Mitteilung der Woche:
    Feuertage
    Feurige Angelegenheit!
  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Selbstsaufer
    Klar, ehe die Anderen saufen, macht man’s lieber selbst!
  • Unwort der Woche:
    Erwerbspersonenpotenzial
    Dass es dabei um Menschen geht, merkt man leider nicht!
  • Mathematikthema der Woche (danke Sascha):
    Einnahmenverteilung
    3,1 Milliarden betragen die Einnahmen. Wie viel ergibt aber 2x1,7+15% von 3,1? So entstehen Löcher in der Haushaltskasse!
  • Kindermund der Woche. Emma (11): „Bei der Mehrzahlbildung kommt oft ein Umlaut vor — z.B. Chor - Chöre und Moor - Möhre!“
  • Homonym der Woche: das Auditorium (danke Klaus). Das Auditorium ist allgemein ein Hörsaal, mit dem Zusatz „maximum“ ist es der größte Hörsaal einer Hochschule.
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11/2019: Boing

  • Eigentor der Woche:
    Zeit
    Ist das noch Chauvinismus oder schon frauenfeindlich?
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Zick
    Zickige Kunden?
  • Mathematikthema der Woche:
    DreiVier
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Boing
    Naja, die dürfen ja nicht fliegen, damit es nicht „boing“ macht.
  • Verb der Woche:
    gebildet
    Voll schlau, das Release!
  • Homonym der Woche: die Quote (danke Klaus). Die Quote ist ein Anteil am Ganzen sowie eine limitierte Order an der Börse
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04/2019: Interlegenz

  • Verschreiber der Woche (danke Klaus):
    feindlichenMitarbeitern
  • Anweisung der Woche:
    Repetieren
    Verwirrung am Kaffeeautomaten. Ich kann dort während der Zubereitung des Heißgetränks „repetieren“. Was wird da wohl passieren? Lt. Duden gibt es für repetieren drei Bedeutungen: a) durch Wiederholen üben, lernen; b) die Klasse noch einmal durchlaufen (oder auch sitzen bleiben genannt); c) bei Uhren den letzten Glockenschlag noch einmal aufrufen. Am ehesten trifft wohl a) zu, oder? Vielleicht hat der Automat erkannt, dass ich noch üben muss?
  • Mathematikthema der Woche. Heiße Diskussion um ein eventuelles Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen. Dazu eine Anruferin bei mdr-aktuell: „Jetzt brauche ich 3h bis Polen, wenn ich nur 120 km/h fahren darf, dauert es 7h!“ Oho — sonst fährt die Dame also satte 280 km/h, im Schnitt???
  • Schwierige Wörter I:
    Intelegenz
    Es ist keineswegs so, dass man das Wort „Intelligenz“ als Abiturient richtig schreibt.
  • Zeitform der Woche:
    GehtKurzlich
    Das Adverb kürzlich bedeutet: vor kurzer Zeit. Auch wenn’s noch nicht lange her ist, so ist es doch Vergangenheit. Insofern muss das im Artikel verwendete Verb (gehen) auch im Präteritum stehen: ging.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Rechtspopolisten
    Voll für’n Ar…
  • Hinweis der Woche:
    Wechselschuhe
  • Homonym der Woche: die Bestellung (danke Klaus). Die Bestellung ist in der Wirtschaft der Abschluss eines Kaufvertrags. Man kann aber zu einem Amt ernannt werden, das ist auch eine Bestellung.
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04/2018: Schneeflug

  • Geographiethema der Woche I. Wegen des Sturms mit dem ICE gestrandet. Ein Mann telefoniert genervt und schreit schließlich: „Bitterfeld, nicht Bielefeld!“ Großes Gelächter von allen Seiten! Mensch, Bielefeld gibt’s doch gar nicht!
  • Fehlende Buchstaben (danke Herr Ebel):
    Schneeflug
    Der Schnee fliegt tief, genau wie das Deutschniveau.
  • Mathematikthema der Woche (danke Markus):
    verachtfacht
    Ist das Bitcoin-Genauigkeit?
  • Ort der Woche (danke Klaus):
    Heuhafen
  • Überflüssige bzw. fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Urwerk
    Wahrscheinlich im Urwald oder im Urlaub.
    Uhrheber
    Ich weiß nicht, warum Uhren angehoben werden müssen.
  • Abmessung der Woche:
    Raster
    Hä?
  • Geographiethema der Woche II (danke Christian). Vorschlag einer Länderwahl bei Twitter:
    EastGermany
    Und das fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung!
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Klaus):
    schoppen
    Das Verb „schoppen“ gibt es tatsächlich, es bedeutet in Bayern, Österreich und der Schweiz „hineinstopfen“, sonst in Deutschland „bauschen“.
  • Denglisch der Woche (danke Klaus):
    ago
  • Dialekt der Woche: „… gibt es einen Zeugen - den damaligen Aufnahmeleiter, der ein entsprechendes Telefon mitgehört hatte.“ Der Autor muss Schweizer sein, denn bei uns hätte man „Telefonat“ geschrieben.
  • Homonym der Woche: die Gier (danke Klaus). Die Gier ist allgemein ein starkes Begehren, je nach Ausprägung kommt sie als Hab- oder Neugier daher. Die Gier ist ein Fluss in Frankreich und bei Schiffen oder Luftfahrzeugen die Hochachse.
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29/2017: Nabelschaltung

  • Rezept der Woche:
    Holundersirip
    Und gleich nebenan im Regal: Surup.
  • Mathematikthema der Woche (danke Michael):
    Kwok
    Immerhin — bis 3 könne sie zählen.
  • Neue Produkte (danke Klaus):
    Narbenschaltung
    Für nach der Operation und für den Bauch gibt’s noch dies:
    Nabelschaltung
  • So tragisch die Nachricht ist …
    leblosgestorben
    … so überflüssig ist der zweite Satz. Wissen wir doch schon vom ersten: „leblos“.
  • Zu viele Buchstaben sind auch kein Patentrezept (danke Klaus):
    Patentschaften
  • Juristendeutsch in Fußballverträgen: „Danach bestehe für die Chinesen eine bindende Kaufoption über 29 Millionen Euro.“ Allgemein steht die Option für die Möglichkeit einer Auswahl. Nicht so im Rechtswesen — da handelt es sich um die Vormerkung für den späteren Kauf. Warum dafür dann noch „bindend“ benötigt wird, ist mir nicht klar. Entweder hat man die (spätere) Wahl oder eben nicht. „Musspflicht“ klingt ja auch komisch, oder?
  • Redewendung der Woche (danke Klaus):
    UnterZugzwang
    Zugzwang wird überwiegend mit der Präposition „in“ benutzt, z.B. „in Zugzwang geraten“. Damit ist dann eher der Prozess oder Weg dahin gemeint. Die Präposition „unter“ wird benutzt als „unter Zugzwang stehen“ — wenn die Lage also schon besteht. Der Begriff kommt vom Reisen mit der Bahn (dort heißt es „Zugbindung“), sondern vom Schach, wenn man zu einem bestimmten Zug gezwungen ist.
  • Die Ehe für alle im Einzelhandel längst an der Tagesordnung:
    Einzelpaare
  • Kindermund der Woche. Tom (15): „Peperoni sind immer gar, denn die sind ‚roh nie‘!“
  • Homonym der Woche: der Abschluss (danke Klaus). Der Abschluss kann das Ende einer Ausbildung (z.B. Schulabschluss) und das Ende eines Vorgangs bedeuten.
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23/2017: Rätzel

  • Das Rechnen im Zahlenbereich bis Zehn gehört eigentlich in die Grundschule:
    3Thesen
  • Rätselhaft (danke Klaus):
    Ratzel
  • Zeitproblem der Woche:
    AchtBisZehnStunden
    Also, so ganz allgemein verbringe ich 24 Stunden täglich.
  • Gender-Thema der Woche (danke Klaus):
    Ingenieureinnen
    Es gibt dann bestimmt noch Stukkateureinnen, Friseureinnen und Ärzteinnen.
    Sprachlich handelt es sich aber bei diesen Malheureinnen um Saboteureinnen!
  • Zweifelhafter Bezug (danke Herr Ebel):
    Chefberater
    Alles muss der Mann selbst machen.
  • Denglisch der Woche (danke Niklas):
    PostedAlbum
    Oder ist es Engleutsch?
  • Im diesjährigen Jubiläumsjahr der Reformation tritt „Luther“ geradezu inflationär auf. Aber auf der Sportseite?
    LutherEisenach
    Klingt so, als ob Luther bei der Bibelübersetzung Überstunden machen müsste. Tatsächlich ging es aber um den Handballer Daniel Luther, der seinen Vertrag beim THSV Eisenach verlängerte.
  • Homonym der Woche: der Schenkel (danke Klaus). Die unteren Extre-mitäten haben Schenkel, ein Winkel hat auch welche. Ebenso die Stäbe eines Zirkels und die Kanten eines Kragens. Der Teil des Eisenkerns eines Transformators hat ebenfalls Schenkel.
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06/2017: Cornfakes

  • Biologiethema der Woche (danke Anja):
    Puten
    Puten — sehen die nicht anders aus?
  • Sportmeldung: „Er wurde mein Freund und lehrte mir das Kickboxen.“ Solch ein grammatischer Fehler lehrt mich doch glatt das Fürchten.
  • Fremdsprachen in der Zeitung (danke Jochen):
    Griechisch
    Wenn man mit seinem Latein (!) am Ende ist, muss man eben auf Altgriechisch umsteigen.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Vieze
    Vize (lat. vice) steht für Stellvertreter. Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeiten der Falschschreibung:
    Vitze
  • Eishockeybericht (danke Sascha): „… aber Sochan zielte im 5-3 PP zu genau und traf nur die Latte.“ Kann man zu genau zielen? Und wenn ja, ist es das Ziel im Eishockey, die Latte zu treffen?
    „5-3 PP“ bedeutet übrigens Powerplay, also eine Überzahlsituation, mit 5 zu 3 Spielern.
  • „Metro wird aufgespaltet“ titelte die Zeitung, wohingegen die Radiomeldung „Metro wird aufgespalten“ lautete. Was ist denn nun korrekt? Ganz einfach: beides.
  • Produktbeschreibungen (danke Herr Ebel):
    Bauernmilch
    Aus Bayern, na gut. Aber ist die Milch tatsächlich vom Bauern oder eher von der Bäuerin? Wahrscheinlich doch von der Kuh.
  • Im Zahlenbereich bis 20:
    18Titel
  • In höheren Zahlenbereichen sieht’s nicht besser aus (danke Klaus):
    Millionenschaden
  • Schwierige Wörter:
    Konsortien
    Vermutlich ist nicht das Konsortium (Plural: Konsortien, vorübergehender Zusammenschluss von Unternehmen) gemeint, sondern Konsorten. Das ist ein Mitglied eines Konsortiums. Aber sind DM und Rossmann solche?
  • Bahndurchsage: „Dieser Zug fährt nach kurzem Aufenthalt weiter nach Würzburg über Neutütendorf …“ Diese Aussprache für Neudietendorf war mir neu. Einheimische sagen manchmal auch scherzhaft Neudiedeldö.
  • Zwei Meldungen zum gleichen Thema aber ziemlich gegensätzliche Interpretation (danke Klaus):
    Elbvertiefung
    Fake News? Lügenpresse?
    Als Bonmot hätte ich noch, dass die Elbvertiefung nicht „weitgehend“, sondern „tief gehend“ gebilligt wird.
  • Aber es gibt noch andere Fakes:
    Cornfakes
    Gefälschter Mais?
  • Altersforschung:
    Lungenfische
    Insgesamt? Wie jetzt — alle Lungenfische zusammen?
  • Homonym der Woche: die Wanne (danke Klaus). Die Wanne steht allgemein für ein Behältnis zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten, gern Badewasser. Sie dient zum Auffangen von Flüssigkeiten und bei der Glasherstellung. Die Betonwanne eines Hauses gibt es auch, eine Scheinwerferform, der Rumpf des Panzers und ein flacher Korb zum Reinigen des Getreides heißen ebenfalls Wanne. Führt eine Straße durch eine Senke, spricht man von Wanne und es handelt sich um ein altes Heumaß. Umgangssprachlich ist eine Wanne auch ein Mercedes-Benz T2 (Mannschaftswagen der Berliner Polizei) und ein opulenter Bauch.
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38/2015: Blühstelle

  • An Vielseitigkeit nicht zu überbieten: „Wir haben einen Spieler dazu be-kommen, der die Qualität besitzt, dem Mittelfeldgefüge zu mehr Flexibilität und Stabilität zu verhelfen.“ Es geht, wohlgemerkt, um den FC Rot-Weiß Erfurt. Diese Gurkentruppe, verbal immer wieder mit dem Anspruch, in die 2. Liga aufsteigen zu wollen, tatsächlich aber stets eher gegen den Abstieg in die 4. Liga kämpfend, braucht in der Tat eine Menge, u.a. wohl auch ein flexibles und zugleich stabiles Mittelfeldgefüge.
  • Mathematikaufgabe der Woche (danke Herr Ebel): „Die Zahl der in  Deutschland eingetroffenen Flüchtlinge hat sich indessen am Mittwoch innerhalb auf 7.266 Personen verdoppelt, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Seit Anfang September hat Deutschland bereits mehr als 100.000 Zuwanderer aufgenommen.“
    Es ist übrigens genau genommen so, dass Zahlen in einem Text nicht mit dem Tausendertrennzeichen (bei uns ein Punkt) geschrieben werden. Stattdessen wird ein Leerzeichen verwendet. Damit die Textverarbeitung die Zahl dann nicht versehentlich trennt (bei eingeschalteter Silbentrennung), sollte man ein sog. geschütztes Leerzeichen verwenden. Unter Windows schreibt man das mit <Umsch> + <Leerzeichen>, unter MacOS mit <alt> + <Leerzeichen>.
  • Denglisch der Woche.
    QualityTime
    Was soll uns diese Kombination von Worten sagen? Ob die Oma weiß, dass sie für „Quality“ und „Time“ steht?
  • Neue Wortbedeutung? Bei heise.de las ich über eine neue Funktion des Betriebssystems der Apple Watch: „Dritt-Entwickler können als Teil ihrer Apps außerdem sogenannte Komplikationen beisteuern. Dies sind kleine Widgets, die zusätzliche Informationen auf das Ziffernblatt bringen, den nächsten Termin oder anstehende Aufgaben zum Beispiel.“ Komplikationen? Lt. Duden hat das Wort zwei Bedeutungen: Schwierigkeit und (in der Medizin) die Verschlimmerung des Krankheitszustandes. Also, dass Ent-wickler zuweilen „Komplikationen“ in Programme einbauen, kann ich (leider) bestätigen. Aber dass das jetzt auch noch gut sein soll …
    Immerhin haben wir damit gleich das Homonym der Woche mit erledigt!
  • Also, wenn die Betrugsversuche per E-Mail so einfach zu entlarven sind:
    Amazon
  • Eine äußerst witzige Bezeichnung für ein winziges Fleckchen mit Blumen in Hann.-Münden:
    Bluhstelle
  • Wie weit ist die Entwicklung denkender und fühlender Maschinen eigent-lich schon gediehen? Das Internet selbst ist längst eine Person, zumindest wenn man Überschriften wie diese wörtlich nimmt: „Über dieses Grusel-video rätselt das Netz“. Man könnte meinen, dass es Wichtigeres für „das Netz“ zu tun gäbe, als über Gruselvideos zu rätseln.
  • Anzeige der Woche:
    besen_rein
    Das Adjektiv „besenrein“ wird natürlich zusammen geschrieben. Es sei denn, man meint „Besen rein!“ (wohinein auch immer). Aber wenn’s zu Hause sauber werden soll: Besen raus und Heim gekehrt!
  • Aus einem Veranstaltungsprogramm: „Globel Player wie Opel, Siemens oder Bosch sind weltweit bekannt und engagieren sich für Nachhaltigkeit.“
    Klar, Opel arbeitet globel. Nobel!
  • Sprachwirrwarr. Deutsch, Englisch und (fehlerhaftes) Italienisch bunt gemischt:
    Ciau
    Jedoch, „Tschüss Sommer“ wäre auf Italienisch „Ciao estate“.
  • Wie passt das zusammen?
    Wolfe
    Mit der Bezeichnung „ausreichender Schutz“ wäre ich vorsichtig, wenn alle Tiere tot sind.
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43/2014: Workslow und Schicken-Baguette

  • Was alles als barrierefrei gilt (danke Frank):
    Barrierefrei
  • Manchmal fehlen zwar nicht die Worte, aber Buchstaben (danke Christian):
    muese
  • Wenn die Studenten ihre Masterarbeit so starten:
    Workslow
    Wie lange wird das wohl dauern?
  • Die Freie Presse Chemnitz (danke Holger) gerät aus dem Gleichgewicht:
    Uebergewicht
    Kranfahrer haben’s gut – die verlieren leicht an Übergewicht.
  • Der Journalist war früher sicher bei der Deutsch-Olympiade besser (danke Holger):
    Sieger
  • Total schick, das Baguette (danke Holger):
    SchickenBaguette
  • Homonym der Woche: die Masse (danke Klaus). Die Masse kennt der Physiker, aber auch der Soziologe und der Elektrotechniker. Als Zwischenprodukt der Lebensmittelherstellung kann es die Masse genauso geben, wie sie hoffentlich bei einem Konkurs noch vorhanden ist.
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39/2014: Einmal ist einmal

  • Plural – interessante Frage (danke Anja): Wie lautet eigentlich die Mehrzahl von „Einzahl“? Ja, warum wird Getrenntschreibung eigentlich zusammen geschrieben (und „zusammen geschrieben“ getrennt)? Die Deutsche Sprache treibt (wie andere Sprachen auch) manchmal paradoxe Blüten. Tatsächlich gibt es aber einen Plural von Einzahl: die Einzahlen. Nicht zu verwechseln mit: das Einzahlen.
  • Auch Lehrer sind nicht unfehlbar I. Aus einer Schulchronik:
    VielAufDieNase
    Fiel Fergnügen!
  • Auch Lehrer sind nicht unfehlbar II:
    Stadthaft
    Wenn etwas im urbanen Umfeld nicht statthaft ist, könnte man in Stadthaft genommen werden. Ansonsten war hier vermutlich „standhaft“ gemeint.
  • Mathematikthema der Woche (danke Micha):
    AviraUpdate
    Da kann man sehen, welch nachlässiges Sicherheitsverhalten unsere Mitarbeiter haben. Seit über 2 000 Jahren kein Update mehr gemacht!
  • Managerdeutsch: „Wir brauchen einen Aufwuchs.“ Gemeint war damit eine zahlenmäßige Steigerung. Aufwuchs wird allerdings eher im Sinne des Heranwachsens/Aufwachsens benutzt. Aber, um den Aufschwung zu bezeichnen, müssen stetig neue Varianten her.
  • Verwirrende Überschrift (danke Steffen):
    LinkeRechte
    Kaum vorstellbar, nicht?
  • Schwierige Verben:
    Entwerfe
    Ich bin des Babylonischen nicht mächtig, aber die deutsche Übersetzung dieses Imperativs muss in jedem Fall mit „Entwirf …“ beginnen.
  • Kleine Märchenkunde (danke Bernd):
    GrosserOnkel
    Pippi Langstrumpf hat ein Haus, einer wunderschönes Haus … und wer schaut da zum Fenster raus? Ein Pferd. Aber das heißt: „Kleiner Onkel“!
  • Einmal. Ein in letzter Zeit geradezu inflationär benutztes Wort. Fahrkartenkontrolle im Zug. Die Zugbegleiterin: „Einmal Ihr Fahrschein zurück.“ Natürlich nur einmal – ich habe ja nur einen Fahrschein. Dann: „Einmal Ihre BahnCard.“ Auch davon besitze ich nur eine. Früh im Hotel fragt die Empfangsdame: „Einmal auschecken?“ Ich irritierte sie mit: „Nein, zweimal!“
  • Neue Wörter (danke Marcus): „Thüringen hatte die Logistik-Absiedlung gefördert.“ Da ist aber eine Verschuldigung bzw. Entzeihung erforderlich.
  • Homonym der Woche: der Raum (danke Klaus). Außer einem Zimmer, kann es sich bei einem Raum noch um das Weltall handeln oder, beim Physiker, um ein Volumen. Eine Menge anderer Disziplinen benutzen das Wort auch, u.a.: Geografen, Philosophen, Architekten und Soziologen. Beim Segeln wird zur Vermeidung von Kollisionen ebenfalls „Raum“ gerufen.
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