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Deutschthemen zum Freitag - Das Blog
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Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Gern dürfen die Beiträge zitiert werden - über eine entsprechende Quellenangabe mit Link freue ich mich.

Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.


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24/2018: Terrapie

  • Schwierige Wörter:
    Terrapie
    Terrapie — kommt wahrscheinlich von der Erde. Aber es gibt auch diese Variante:
    Teerapie
    Als Teerapeut empfehle ich Konrad Duden!
  • Vor der Fußball-WM (danke Klaus):
    Topf
    Wenn der Platz nicht ausreicht, wird automatisch abgeschnitten — und da wird eine Mannschaft schnell einmal zum Topf bzw. nicht mehr zum Topf(avorit).
  • Rechenspiele vor der WM:
    Brasilien
    Wenn zu einer solchen Mannschaft 23 Spieler gehören, bekommen dann (bei 31%) nur 7,13 den Pokal überreicht?
  • Paradoxon der Woche: „Soll ich das noch ein wenig warm machen?“ „Wäre cool.“ Voll leer eben.
  • Homonym der Woche: die Überarbeitung (danke Klaus). Im Verlag ist die Überarbeitung eine Neuauflage, bei Autos eine Modellpflege. Im Tonstudio gibt’s die Überarbeitung und generell ist es eine Neufassung. Aber, zu viel Arbeit kann auch eine Überarbeitung zur Folge haben.
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23/2018: Platzhirsche

  • Plural der Woche:
    Drs
    Ich vermute, dieses „Drs.“ soll der Plural von „Doktor“ sein. Jedoch, die Mehrzahl wäre „Doktoren“, nicht wahr?
  • In Fulda ist der Platzhirsch extra ausgeschildert, damit die jungen Hirsche ihn auch finden:
    Platzhirsch
  • Kuriose Silbentrennung:
    oftware
    Ein anderes Wort für „Massenprodukt“: die „Oftware“.
  • Grammatikthema der Woche: „Sind Sie bitte so nett und geben mir …“, sagt ausgerechnet eine Deutschlehrerin zum Elternabend. Nun, dabei handelt es sich ja um eine Aufforderung und deshalb schlage ich vor, dass es besser „Seien Sie bitte so nett …“ heißen sollte.
  • Homonym der Woche: die Vesper. Die Vesper ist ein Abendgebet, eine Zwischenmahlzeit, ein Massaker an den Römern (88 v.Chr.) sowie als Sizilianische Vesper ein Volksaufstand im 13. Jahrhundert.
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Mehr über: plural
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22/2018: Hochaltrige

  • Plural der Woche:
    Abwehrschildern
    Das Schild, die Schilder — so weit, so gut. Aber im Text geht es um eine Schutzwaffe, also: der Schild, die Schilde. „Mit … Abwehrschilden …“ hätte es demnach lauten müssen.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus). Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schaffte es in alle Nachrichtensendungen, auch in komischen Varianten:
    Datenschutzgrundversorgung
    Oder auch so:
    Datenschutzgrundverortung
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Der größte anzunehmende GAU bei der Asien-Politik …“ Genau, der größte anzunehmende Größte Anzunehmende Unfall … ist hier bereits passiert.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Patenanwalt
    Anwalt des Paten — ein Traumjob?
  • Manchmal wäre so ein Leerzeichen schon nicht übel:
    weiterkaufen
  • Unwürdige Wörter in der Amtssprache:
    Hochaltrige
    Über einen kürzlich Gestorbenen sagt man manchmal, er sei „heimgegangen“. Das ist auch ein wenig komisch, denn wenn er zu Hause in seinem Bett starb, wohin ist denn dann gegangen? Allerdings klingt das wesentlich freundlicher, obgleich hier von einem Toten die Rede ist (!), als ein „Hochaltriger“ — ein hochbetagter, greiser oder meinetwegen auch sehr alter, aber immerhin noch lebendiger Mensch.
    In der Verwaltung gibt es ja auch den Begriff der „Vollbeschäftigteneinheit“. Da frage ich ich ernsthaft, warum Menschen so (unmenschlich) über Menschen reden.
  • Übersetzung der Woche. Es gibt sie tatsächlich — die Übersetzung des von der Gruppe BAP gesungenen kölschen Dialekts ins Deutsche:
    Alletweetjot
    Aber, zwar versteht man dann jedes Wort — hat aber nicht halb so viel Charme wie das Original, gesungen von Wolfgang Niedecken.
  • Genus der Woche. Meine Tochter Emma (10) kam stark zweifelnd zu mir und zeigte mir eines ihrer Bücher mit einem Deutsch-Lernspiel:
    DasBach
    Und da werfe noch einer der heutigen Jugend vor, sie beherrsche unsere Sprache nicht richtig.
  • Genderung der Woche:
    div
    Wie lang wird die Liste in Klammern wohl bald sein, wenn die Divs beklagen, dass sie nicht alle einzeln genannt sind?
  • Abkürzung der Woche:
    PStMayer
    „PSt Mayer“ wird ja wahrscheinlich kein Imperativ sein. Also nicht die Aufforderung an Herrn Mayer, auch ja still zu sein.
    Im Straßenverkehr kann es einem ja passieren, dass man mit einer „POMin“ in Kontakt kommt. Polizeiobermeisterin heißt das. „PSt“ steht für: parlamentarischer Staatssekretär. Nun, Schornsteinfegermeister ist auch ein langes Wort, aber ein solche kommt vermutlich nicht auf die Idee, das so zu schreiben: Reiner Esse, SchFMr oder SchoFeMei.
  • Homonym der Woche: die Grube (danke Klaus). Die Grube ist eine künstliche Erdvertiefung. Der Bergmann spricht auch von der Grube und ebenfalls der Bauarbeiter (Baugrube). Es gibt sie für Vorräte und Abfälle. Und dazu passt der alte Witz, die Empfehlung des Standesbeamten: „Für Ihre kleine Tochter würde ich Ihnen von ‚Claire‘ abraten, Frau Grube.“
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21/2018: Rechen-Zentrum

  • Wörtlich genommen:
    Rechenzentrum
    Da gibt es viele, die sich unter einem Rechen-Zentrum etwas ganz anderes vorstellen.
  • Verwirrung der Woche (danke Klaus):
    LetzterPlatz
    Wollen die wirklich Letzter werden? Nein. Es geht natürlich um die letzte Mannschaft, die sich für die 2. Liga qualifiziert.
    Tatsächlich kann der letzte Platz ziemlich begehrt sein, z.B. in einem Rettungsboot.
  • Die Schweizer I (danke Klaus):
    Reisecar
    Oder schlicht: ein Bus.
  • Gegenwart und Zukunft:
    Mehrheit
    Die Überschrift suggeriert, dass sich der Zustand erst 2050 grundlegend (zur Mehrheit hin) ändert, im Text steht jedoch, dass es schon heute so ist.
  • Neues Angebot:
    Wellnessosse
    Ohne Leerzeichen wäre es fast eine „Wellnesssoße“ — zum Einmassieren?
  • Die Schweizer II (danke Klaus):
    ringhorig
    Ringhörig, d.h. hellhörig.
  • Homonym der Woche: die Kondition (danke Klaus). Für den Philosophen ist es eine Bedingung, für den Geschäftsmann auch; für den Sportler das Leistungsvermögen, für den Mathematiker ein Maß für die Anfälligkeit gegenüber Störungen und schließlich gibt es in der Grammatik auch noch eine Kondition (im Konditionalsatz).
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Mehr über: fußballer, schweizer
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20/2018: Schulabschuss

  • Kulinarisches der Woche:
    SaureSahne
    Also, da würde ich lieber die Schlagsahne nehmen.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Malzeit
    Die warme Malzeit — das ist Zeichnen in beheizten Räumen oder am Strand?
  • Schwierige Wörter I:
    Wision
    Ein Wisionär also, ein außerärdischer noch dazu!
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Schulabschuss
    Ein höherer Schulabschuss trifft vermutlich das Dach.
  • Kindermund der Woche I. Emma (10) beim Abendessen beim Blick über diverse Käsesorten: „Äh, gibt’s auch etwas Unvegetarisches?“
  • Kindermund der Woche II. Projektwoche in der Grundschule, Thema: die Römer. Ich komme nach Hause und meine Tochter begrüßt mich mit „Salve“. „Oh“ sage ich, „schon eine Begrüßung gelernt.“ „Ja“ spricht sie, „und bei höher gestellten Persönlichkeiten heißt es ‚Ave‘.“ Daraufhin ich: „Und was sagt man dann zu mir?“ Grinst mein Sohn Tom (16) und meint: „Salve“.
  • Schwierige Wörter II:
    Wakuum
    Und mit noch ein wenig mehr Grips im Hirn könnte man Vakuum sogar richtig schreiben!
  • Homonym der Woche: der Kanal (danke Klaus). Der Kanal ist ein künstlicher Wasserlauf oder auch für Abwasser gedacht. Eine Meerenge heißt so und der Informationsfluss ebenfalls. Funker und Tontechniker kennen ihn und Elektriker auch.
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19/2018: Limosine

  • Überflüssige Buchstaben (danke Holger):
    Kletterkarbarett
  • Sportmeldung der Woche (danke Jürgen): „Halbzeit. 1:1. Nach gutem Beginn kann Jena mit dem 1:1 sogar zufrieden sein. Die Gäste hätten nach den letzten Minuten auch früher können.“
    Manchmal kommt früher eben zuletzt.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Unverhoft
    Unerhöht!
  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    Limosine
    Der Genitiv geht diesem Autoverkauf leider auch vollkommen ab. Aber es gibt noch grausamere Exemplare:
    Limousiene
    Reiht sich leider ein in: die Maschiene, Apfelsiene und die
    Turbiene
  • Kleines Zeichen, großer Unterschied:
    Todesanzeige
    Das Zeichen „*“ vor dem Datum wird in solchen Anzeigen als Kennzeichnung des Geburtsdatums verwendet, ein Kreuz als Todesdatum). Das Geburtsdatum kann offensichtlich nicht gemeint sein, wenn die Töchter unterschrieben haben.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Capriolet
    Wenn bei Capri die rote Sonne …
  • Schwierige Wörter III (danke Klaus):
    Ackuschrauber
    Die Überforderung könnte beim Gebrauch des Dudens reduziert werden.
  • Getränke der Woche (danke Herr Kletschka):
    PilzWotka
    Pilz, Wotka — alles tolle Getränke. Da hat wohl einer beim Beschriften zu tief ins Glas geschaut.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Das haben wir zentral in der Mitte platziert.“ Wenn ich etwas „in der Mitte“ platziere, kann es dann woanders als zentral liegen?
  • Homonym der Woche: die Chaise (danke Klaus). Die Chaise kann ein Sessel, eine Kutsche, ein Handwagen, ein Autoscooter-Fahrzeug, eine Frau (abwertend) und ein altes Auto sein.
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18/2018: Beetstuhl

  • Tipp der Woche. Es gibt immer wieder Empfehlungen, die man nicht wörtlich befolgen sollte:
    InDieWindschutzscheibe
    Dieser Tipp wird Ihnen präsentiert von: CarGlass;-)
  • Überflüssige Buchstaben I (dank Klaus):
    Kirschengemeinde
    Zum Obst gemacht … aber dann kam der theologische Bäcker:
    Kirchkuchen
  • Verwechslung:
    scheinbar
    Im Artikel geht es um Fußballvereine (weshalb ich euch den gesamten Text erspare;-) Richtig muss es aber heißen: „die aber anscheinend momentan ihre Hausaufgaben besser erledigen.“ Denn sie erledigen diese offensichtlich, also tatsächlich besser und nicht nur scheinbar (also nicht).
  • Vergleich der Woche (danke Klaus:
    ElfFussballfelder
    Ein normalgroßes Fußballfeld entspricht ungefähr einem halben bis einem Hektar (=10 000 m
    2).
  • Überflüssige Buchstaben II (dank Klaus):
    Beetstuhl
    Da wächst was zusammen!
  • „Unbezeichnung“ der Woche (danke Klaus):
    Tierwohllabel
    Großes Wortunwohlsein.
  • Verbuchselte Wechsstaben:
    Vegetratisch
  • Bei dieser Speisekarte hatten meine Kinder viel Spaß:
    Papadum
  • Gericht der Woche:
    MatterReis
    Es gibt körnigen und klebrigen Reis — und matten auch.
  • Überflüssige Buchstaben III:
    Siegnalisiert
    Bitte einen Umweg über Duden machen!
  • Sächsisch (danke Klaus)?
    Labtop
    Genau genommen so: Läbtobb-Daschä.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Karantane
    Das ist „karantiert“ falsch und muss als Wort zunächst in Quarantäne!
  • Überflüssige Buchstaben IV:
    resulutierte
    Sehr resolut!
  • Gläubige Insekten (danke Klaus):
    Betwanze
  • Homonym der Woche: die Tonne (danke Klaus). Die Tonne ist nicht allein eine Einheit der Masse, sondern auch ein Volumenmaß, eine alte Einheit der Energie, der Fläche sowie ein Zählmaß.
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17/2018: Interwall

  • Überflüssige Buchstaben:
    Festivall
  • Hier ist der Name leider nicht Programm (danke Klaus):
    Kassen
  • Schwierige Wörter I:
    Interwall
    Also die Schreibweise ist keineswegs ein optischer Leckerbissen.
  • Wetterbericht der Woche (danke Herr Ebel):
    30cmSchnee
    Die 30cm großen Flocken stammen wahrscheinlich aus Tschernobyl.
  • Schwierige Wörter II:
    Tatigkeit
    Fragt sich nur, welche Tätigkeit er am Torwart ausübte?
  • Schwierige Wörter III (danke Klaus):
    Periverie
    Und das größte Vieh ist die Philosovieh!
  • Amtsdeutsch (danke Klaus):
    Doppelverbeitragung
    Das Hauptärgernis liegt in der Sache, dass niemand rechtzeitig hingeht und einmal drastisch sagt: „Junge, du redest Müll.“ Ach so — damit jetzt auch bei der Schelte niemand benachteiligt wird: „Mädchen, du redest Müll.“ ginge natürlich auch. Je nachdem, wer’s eben ist.
    Betrifft auch andere Berufsgruppen wie z.B. Politiker, Manager …
  • Märchen der Woche (danke Klaus):
    Hammel
  • Homonym der Woche: das Quartier (danke Klaus). Neben einer Unterkunft ist ein Quartier auch noch in der Archäologie und der Heraldik (Wappenkunde). Das Quartier ist Teil des Schuhs, ein altes Flüssigkeitsmaß und ein schwedisches Getreidemaß. Dazu noch ein Stadtviertel und in Lübeck und Paris Verwaltungseinheiten.
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16/2018: Rasenmeher

  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Inzenierung
    Inzest? Alles inszeniert!
  • Schwierige Wörter I:
    rigeros
    Also da muss ich auch rigoros sein.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Brandweinherstellung
    Ein Branntwein ist ein aus Wein hergestelltes stark alkoholisches Getränk.
    Aber die Schreibweise ändert sich dramatisch, obwohl sich die beiden Teile im Kompositum lediglich umkehren:
    Weinbrant
    In diesem Fall heißt es korrekt: Weinbrand. Wer soll da noch durchsehen? Am besten, man nimmt Abstand vom Alkohol.
  • Negation der Woche (danke Klaus):
    NieNicht
    Wie jetzt?
  • Schwierige Wörter III:
    Passasche
    Also möglicherweise kann man, wenn ein Pass verbrannt wird, über den Rest von Pass-Asche sprechen, aber die Passage muss ich im Duden noch suchen.
    Einen Hungerast kenne ich, aber den Hungerpunkt nicht.
  • Grauen der Woche (danke Klaus):
    Rasenmeher
    Mehr, meher, am mehersten.
  • Schwierige Wörter IV (danke Klaus):
    einleuten
    Nach dem Blütenrausch sollten die Leute geläutert werden!
  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Kreise
    Die Krise kreist …
  • Beruf der Woche (danke Klaus):
    Werkschuzfachkraf
    Na hoffentlich beherrscht er das Schützen des Werkes besser als das Schreiben.
  • Homonym der Woche: die Kur (danke Klaus). Die Kur steht für eine Heilbehandlung, für Doping beim Bodybuilding, für eine Wahlversammlung bei den Römern, für eine indonesische Insel, einen Fluss in Russland und für eine polnische Wappengemeinschaft.
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15/2018: Querolant

  • Schwierige Wörter I:
    Chlorophyl
    Das Blattgrün schreibt sich mit „phyl“ mehr „l“, nämlich: Chlorophyll.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Querolant
    Das ging schief bzw. quer.
    Ein Querulant ist lt. Duden jemand, der sich unnötigerweise beschwert und dabei starrköpfig auf sein [vermeintliches] Recht pocht.
  • Überflüssige Buchstaben:
    inhallieren
    Wenn der Husten laut genug ist, hallt er vielleicht auch.
  • Schwierige Wörter III (danke Klaus):
    Totesopfer
  • Stilfrage: „Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, wo heute das Momentum auf unserer Seite war.“ Dieser „Woismus“ greift immer mehr um sich. Beispiele gefällig? „Am Wochenende, wo (eher: ‚als‘ oder ‚an dem‘) ich beim Konzert war, habe ich im Hotel übernachtet.“ oder auch: „Wo (eher: ‚Als‘) ich gerade Getränke kaufen wollte, bemerkte ich, dass ich mein Geld vergessen hatte.“
    Mithin wäre beim Satz oben die stilvollere Formulierung: „Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem/welchem heute das Momentum auf unserer Seite war.“
  • Bahndurchsagen: „Aufgrund der verringerten Geschwindigkeit wird sich unsere Ankunftszeit verlängern.“ So, so — die Zeit verlängert sich also. Einstein wäre erstaunt, was die Deutsche Bahn so alles hinbekommt.
  • Denglisch der Woche (danke Klaus):
    Loop
    Wie das „schön“ heißt? Ich möchte gar nicht wissen, wie dann „gegreenlighted“ bewertet wird.
  • Paradoxon der Woche: „Da sind wir sehenden Auges reingegangen — Augen zu und durch.“ Ja, wie jetzt?
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche (danke Klaus):
    ToteZiege
    So mancher läuft ja teils kopflos durch die Gegend — aber freilich nur im übertragenen Sinn. Dass eine Ziege ohne Kopf tot ist — wer hätte das gedacht?
  • Schwierige Wörter IV (danke Klaus):
    Weidgerechtigkeit
    Na dann — Weidmanns Hail.
  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Gelander
  • Homonym der Woche: der Strudel (danke Klaus). Der Strudel ist eine spiralförmige Strömung in einer Flüssigkeit und auch eine Speise.
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