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Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.


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51/2017: Schneeschaudern

  • Kindermund der Woche. Werbung bei YouTube: „Das ist ein Google Pixel 2. Es kann sogar Texte lesen …“ Emma (10): „Pah, das kann ich auch! Dafür brauch’ ich kein Handy.“
  • Überflüssige Buchstaben I (danke Klaus):
    Schneeschaudern
    Schauderhaft, dieser Schnee!
  • Österreichisch der Woche (danke Klaus):
    angelobt
    Bei uns hier in Deutschland wird richtig gelobt, nicht nur so ein bisschen angelobt.
  • Und gleich noch die Schweizer hinterher (danke Klaus):
    Doktorieren
    Bei uns kann man ja umgangssprachlich „rumdoktern“ (dilettantischer Reparaturversuch), aber sonst — statt „doktorieren“ (die Doktorprüfung ablegen) sagen wir vielmehr promovieren oder auch dissertieren (Achtung: nicht mit „desertieren“ verwechseln!).
  • Übrigens ist auch „dilettantisch“ ein recht schwieriges Wort:
    Dilletantisch
    Ja aber, wenn man den Anderen Dilettantismus vorwirft, sollte man das Wort wenigstens richtig schreiben.
  • Politikerdeutsch der Woche I (danke Klaus):
    Geeignetheitserklarung
    Tolles Wort, oder? In der Wortdrechseleigedenkahnenliste sehr weit oben.
  • Schwierige Wörter:
    Seiten
    Wenn man bei Saiteninstrumenten andere Saiten aufzieht, verändert sich der Klang. Die Redewendung bedeutet, dass etwas strenger gehandhabt wird. Man betrachte die Saiten von allen Seiten, beizeiten.
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Michael):
    Maschienenpistolen
    Das ist noch nicht einmal Second-Hand-Deutsch!
  • Denglisch der Woche I (danke Bernd):
    ClauseMatch
  • Plural der Woche:
    Eigelbe
    Das Eigelb verhält sich etwas eigenartig in der Mehrzahl. Zwar gilt offiziell „die Eigelbe“ als Plural, jedoch in Verbindung mit einer Anzahl heißt es nur „2 Eigelb“.
  • Denglisch der Woche II:
    Vendoren
    Fehler Nr. 1: Dämliche Begriffe verwenden!
  • Farbe der Woche (danke Herr Ebel):
    Gruner
    Das Leder ist zwar geprüft, aber die Farbe …
  • Politikerdeutsch der Woche II:
    KognitiveDissonanz
    Kognitive Dissonanz wird in der Sozialpsychologie für einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand verwendet. Ja, so einfach kann man das auch ausdrücken. Weniger verklausuliert ist das Ende des Tweets — dafür jedoch weit unter der Gürtellinie, denn ein Kadaver ist ein toter, verwesender Tierkörper. Mag sein, dass Frau von Storch mit solchen Ausdrücken die Mehrzahl ihrer im Geiste schlichten Anhänger beglückt — mir fallen dazu nur viele Wörter mit „un-“ ein: unangebracht, unpassend, unsäglich, unmöglich …
    (Sie entschuldigte den Beitrag übrigens mit einem Fehler ihres Teams. Sie selbst sei weit entfernt im Urlaub und mache Twitter-Pause — schrieb sie auf Twitter!)
  • Homonym der Woche: der Föhn (danke Klaus). Der Föhn ist ein warmer Fallwind, ein Haartrockner (auch: Fön — eine Wortmarke von elektrolux) und eine Flugabwehrrakete aus dem 2. Weltkrieg.
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50/2017: Vernehmlassungen

  • Verbuchselte Wechsstaben:
    Einaldung
  • Zahl der Woche (danke Klaus):
    100GradWende
    Nicht nur, dass die Bindestriche fehlen („100-Grad-Wende“ wäre korrekt), es fehlen auch noch 80 Grad!
  • Anschreiben der Woche (danke Susann):
    Brief
    Besonders schön finde ich: „Wir begrüßen Sie immer mit ihrem Brief“ — goldig.
  • Die Schweizer (danke Klaus):
    Vernehmlassungen
    Tolles Wort, oder? Hierzulande würde man wohl „Anhörung“ sagen.
  • Fehlende Buchstaben I:
    unwiderbringlich
    So ganz unwiederbringlich ist solch ein „e“ nicht.
  • Denglisch der Woche (danke Micha):
    FreeGluhwein
    Sog. einfache Sprache ist auch dabei: „solange bis alle“. Naja … awesome eben.
  • Gelungenes Wortspiel der Dresdner Verkehrsleitstelle:
    FlussigerVerkehr
    Flüssiger Verkehr — insbesondere unter der Brücke fließt es (die Elbe) sehr gut!
  • Adjektivismus:
    katastrophisierende
    Als ob die Katastrophe nicht schon groß genug wäre, wird sie hier noch in ein schier endloses Adjektiv gepackt (welches lustigerweise mit „-ende“ endet). Mit dem Fachausdruck „katastrophisieren“ ist übrigens die Überbewertung von negativen Ereignissen gemeint. Der Volksmund drückt das freilich einfacher aus: aus einer Mücke einen Elefanten machen.
  • Fehlende Buchstaben II:
    krakelte
    Wenn ich versuche, etwas skizzenhaft zu Papier zu bringen, dann kann man getrost von einer Krakelei sprechen. Krakeelen, was hier wohl eigentlich gemeint sein muss, ist lautes Schreien oder Schimpfen.
  • Historische Fußballmomente:
    schweisst
    Hier schweißt zusammen, was zusammen gehört!
  • Homonym der Woche: die Zunge (danke Klaus). Klar, haben Wirbeltiere im Mund (insbesondere bei Kindern auch mal draußen). Die Zunge ist aber auch ein Plattfisch, Teil eines Insekts, des Schuhs, von Musikinstrumenten (z.B. Saxophon) sowie Teil bestimmter Waagen (der Zeiger), der Weiche (Eisenbahn) und eine Untergliederung im Malteserorden.
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Mehr über: denglisch, schweizer
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49/2017: Untergalgen

  • Fehlende Buchstaben:
    Warscheinlich
    Das ist nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz bestimmt — falsch!
  • Überflüssige Buchstaben I:
    Akkupunktur
    Wenn der Akku leer ist, Akupunktur hilft vielleicht.
  • Wenn die Bildbeschreibung nicht zum Bild passt (danke Klaus):
    IdyllischeBuchten
    Idyllisch — insbesondere das Panorama des Fabrikgeländes!
  • Überflüssige Buchstaben II:
    abstrackt01
    Gelackt, gehackt, gekackt — ist alles nicht abstrakt.
  • Zahl der Woche (danke Klaus):
    100ende
  • Überüberflüssige Buchstaben (dank Jana):
    hasst
  • Kindermund der Woche. „Schau mal, da links muss jetzt gleich die Burg liegen.“ Emma (10): „Liegen? Ist die etwa umgefallen?“
  • Schwierige Wörter:
    Saxephon
    Sing, mei Saxe, sing!
  • Exekution der Woche:
    Untergalgen
    Der Untergalgen — für Verbrecher mit niederen Beweggründen.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche:
    SpanischePaella
    Was ist eine Paella? Ein spanisches Reisgericht. Insofern dürfte niemand bei bloßer Nennung von „Paella“ auf eine nicht-spanische Herkunft kommen.
  • Homonym der Woche: die Waage (danke Klaus). Mit der Waage bestimmt man die Masse, kann man beim Bodenturnen beeindrucken (ich nicht!). In der Heraldik (Wappenkunde) ist die Waage eine Figur. Ein Sternbild ist die Waage auch, weil es ja auch ein Tierkreiszeichen ist. Zudem ist die Waage  ein Verein zur politischen Öffentlichkeitsarbeit, ein Bestandteil des Geschirrs bei Zugtieren und die Verbindung der Leine mit einem Drachen.
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Mehr über: kindermund, pleonasmus
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48/2017: Schienenbein

  • Abschied der Woche (danke Klaus):
    Addee
    Vielleicht sollte es ja „Adieu“ heißen?
  • Neue Wörter (danke Sascha):
    schussahnlich
    Eine schussähnliche Waffe — ist das eine Waffe, die einem Schuss ähnelt?
  • Was heutzutage alles zum Lifestyle zählt (danke Herr Ebel):
    LifestyleKrematorium
  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Schienenbein
    Fährt wie auf Schienen.
  • Denglisch der Woche (danke Klaus): „Mit den Live-Profiling- und Omnichannel-Commerce-Lösungen von SAP Hybris verwandeln Sie mit Hilfe modernster Technologien Kundendaten in wertvolle Insights.“
    Hm — „change“ statt „verwandeln“ wäre noch moderner gewesen!
  • Kindermund der Woche. Emma (10) soll aufräumen. Als ich nach einiger Zeit den Eindruck habe, sie spielt eher mit den Sachen, die sie aufräumen soll, meint sie: „Papa, ich arbeite daran!“ Woher sie sowas nur hat?
  • Kleine Farblehre (danke Michael):
    rotweissschwarz
    Rot, weiß oder schwarz? Vermutlich sind innen noch ein paar messingfarbene Schrauben und, wichtige Frage: Welche Farbe haben eigentlich die Gummifüße?
  • Kulinarisches der Woche (danke Herr Ebel):
    JahrhundertealteEier
    Und nachdem man die Eier einige Wochen eingelegt hat, macht man einfach ein paar hundert Jahre lang … irgendetwas mit ihnen. Im Testament sollte man die Eier deshalb extra erwähnen.
  • Immer diese Urlauber (danke Jürgen):
    Surfer
  • Laxe Ausdrucksweise (danke Klaus)?
    lehnz
  • Homonym der Woche: die Farce (danke Klaus). Die Farce ist im Theater ein derbes, komisches Lustspiel, eine Posse; in der Oper eine Sonderform der italienischen opera buffa und in der Küche eine Füllung für Fleisch- und Fischgerichte.
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47/2017: Hackenabwehr

  • Grammatik der Woche:
    DenBayern
    Naja, entweder stand da vorher „den FC Bayern“ oder es muss korrekt „die Bayern“ heißen.
    Erinnert mich an einen Witz nach dem Vorschlag, dass Fußballstadien doch auch einmal nach Frauen benannt werden könnten. Daraufhin ein Schalker Fan: „Wie? Dann heißt das demnächst ‚Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion‘“?
  • Überflüssige Buchstaben I (danke Herr Ebel):
    Hackenabwehr
    Hackestramm!
  • Wenn dem Journalisten die Puste ausging (danke Sascha):
    Begriffe
    „… verwendet.“ sollte da wohl stehen.
    Es ging ums „Jugendwort des Jahres“. Gewählt wurde „I bims“, was „Ich bin“ heißen soll.
  • Neue Produkte:
    Lammlachse
    Ist das eine Kreuzung zwischen Schaf und Fisch? Zuchtversuche stelle ich mir lustig vor. Es geht aber tatsächlich nicht um Lachs als Fisch, sondern um das ausgelöste Kotelettstück vom Lammrücken.
  • Blickwinkel der Woche:
    360GrafBlick
    Da kann man ja adlig werden!
  • Fehlende Buchstaben I (danke Micha):
    Kundschaf
    Mäh!
  • Rhythmus der Woche:
    14-tagig
    Komischerweise gibt’s nie Probleme, wenn etwas stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich passiert. Aber alle zwei Wochen wird regelmäßig als „14-tägig“ bezeichnet — dabei müsste es „14-täglich“ heißen. Jedoch ein Urlaub, der zwei Wochen dauert, ist ein 14-tägiger Urlaub.
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Klaus):
    Kommittee
    Das Komitee ist ein Ausschuss. Damit kein orthografischer Ausschuss passiert, sollte man nicht den Fehler machen, nach dem Englischen zu schielen, denn dort wird es so geschrieben: „committee“.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Sasion1
    Sasion2
    Die muss man mal zur Räson bringen, die Saison.
  • Fehlende Buchstaben II:
    Ledership
    Voll vom Leder gezogen!
  • Homonym der Woche: die Klippe (danke Klaus). Bei einer Klippe handelt es sich um ein Felsenriff, aber in der Geologie um den abgetrennten Teil einer tektonischen Decke, um eine eckige Münze oder um ein Schlaggerät beim Schlagball.
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46/2017: Angeld

  • Überflüssige Buchstaben:
    Bergreifen
    Der Bergreifen — gänzlich ungeeignet in Tälern!
  • Schwierige Wörter (danke Patrick):
    Adjektiv
    Das ist, objektiv betrachtet, falsch.
  • Denglisch der Woche I. Aus der Beschreibung einer Ferienwohnung bei Booking.com:
    WirsprechenIhreSprache
    Wir sprechen Ihre Sprache — ja, gleich mehrere.
  • Österreichisch der Woche (danke Klaus):
    Angeld
    Der regionale Ausdruck für: Anzahlung.
  • Das ist ja (nicht) die Höhe (danke Klaus):
    Erstbesteigung
  • Angebot der Woche (danke Klaus):
    Wanderschuh
    Vermutlich ist der leuchtende Streifen aus Gold. Immerhin — keine Versandkosten!
  • Denglisch der Woche II. Kommentar beim Basketball: „Seine Mitspieler nennen ihn ‚Hawk‘, also Adler.“ Klar, und Eagle heißt dann Falke?
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Das sind ja unsere bestehenden Bestandskunden.“
  • (Un)passende Namen (danke Klaus):
    Habenschadenstrasse
    Klar, da sollte man auch nicht entlang fahren.
  • Homonym der Woche: das Trimmen (danke Klaus). Trimmen bezeichnet die Fellpflege bei Hunden, die Lage-Ausrichtung von Körpern, in der Elektronik der Parameterabgleich und in der Statistik gibt es das Trimmen auch.
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Mehr über: denglisch, namen, pleonasmus
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45/2017: Medienlogistiker

  • Warum Interpunktion doch von Vorteil ist (danke Carola):
    Pfeffer
    Wahrscheinlich kennt man „Schnaps schwarz gebrannt“. Pfeffer wird offenbar auch schwarz gemahlen — wohl, um Steuern zu sparen.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche:
    autonomeAutos
    Also, ein autonomes Auto — ist das nicht per Definition ohne Fahrer?
  • Kindermund der Woche I. Beim Spielen verspreche ich mich und sage: „Ich baue einen Hafen.“ Das Kartenbild zeigt jedoch eine Kirche! Daraufhin mein Sohn Tom (15): „Papa, das ist ein Hafen für Gläubige.“
  • Kindermund der Woche II. Emma bereitet sich auf den Laternenumzug zum Martinifest vor. Allerdings hängt am Stab noch gar keine Laterne. Daher singt sie:
    Ich geh’ mit keiner Laterne
    und keine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne,
    hier unten leuchten wir — nicht!
  • Beruf der Woche: Medienlogistiker. Klingt toll, oder? Was macht man da? Zeitungen austragen!
  • Politikerdeutsch der Woche: „Wir präferieren eine Lebendentnahme, um sowohl dem Artenschutz als auch dem Tierschutz gerecht zu werden.“
    Es ging um Wölfe bzw. Nachkommen zwischen einer Wölfin und einem wilden Hund. Warum kann man nicht einfach sagen, dass man sie — statt zu erschießen (Totentnahme?) — fangen will?
  • Artikel der Woche (danke Wolf):
    Erklarung
    Vielleicht ist es ja zu simpel, aber die Erklärung der Forscher, welche der Artikel verspricht, fehlt gänzlich. Dafür wird der Fakt, dass überwiegend Bullen gefunden werden, gleich dreifach erwähnt.
  • Homonym der Woche: die Piste (danke Klaus). Die Piste ist ein nicht ausgebauter Verkehrsweg, eine Start- und Landebahn, ein Wintersportareal, die Einfassung der Manege im Zirkus sowie im Motorsport eine Renn-strecke.
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44/2017: Attraktivieren

  • Wortbedeutung der Woche (danke Steffen): „Trotzdem ist es schade für die Kreisstadt, dass die zumeist doch potenten Kunden des BMW-Autohauses ihr Geld künftig nicht mehr in Greiz, sondern in der Nachbargemeinde ausgeben.“
  • (Un)Passende Namen (danke Herr Ebel): „... der Gutachter der Dissertation, Konrad Dussel …“ Na das kann was werden …
  • Neue Wörter (danke Klaus):
    attraktivieren
    Das könnte man besserieren! Oder bin ich da naiviert?
  • Denglisch der Woche:
    LastSecond
    Lieber Sportjournalist, eine solche Formulierung in einer deutschen Zeitung wäre schon bei einem Artikel über ein internationales Spiel auf Champions-League-Niveau grenzwertig, aber in der 3. Liga?
  • Geografiethema der Woche (danke Klaus):
    Saaletal
    Durch Erfurt fließt die Gera (kommt aus dem Thüringer Wald), diese dann in die Unstrut und wiederum weiter in die Saale.
  • Homonym der Woche: die Abfuhr (danke Klaus). Bei der Abfuhr kann es sich um eine Absage oder auch eine Abfallbeseitigung handeln. Bei der studentischen Mensur bedeutete die Abfuhr die einseitig erklärte, vorzei-tige Beendigung des Fechtkampfes.
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43/2017: Stadthalter

  • Schwierige Wörter I:
    Stadthalter
    Gar nicht! Ein Statthalter ist entweder ein Stellvertreter oder der oberste Beamte eines Bezirks.
  • Anweisung der Woche:
    Parken
    Sie sollten aber daran denken, ein Komma zu verwenden! („hier zu parken“ ist eine sog. Infinitivgruppe und erfordert ein Komma.)
  • Namen und Berufe (danke Klaus):
    Ohnmacht
    Wahrscheinlich eine Anästhesistin.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    Vierenschutz
    Eine böse Zahl, diese 4 — man sollte sich unbedingt vor ihr schützen.
  • Überflüssige Buchstaben II:
    Dupplizieren
    Selbst das „p“ wurde dupliziert.
  • Denglisch der Woche I:
    rangt
    Legenden ranken sich Rang um Rang höher.
  • Statistik der Woche:
    0bis12
    0 bis 100% aller Statistiken …
  • Schwierige Wörter II (danke Pit): „Schlimmer Chorgeist vorherrschend“. Gemeint ist hier allerdings keineswegs ein in einer Gruppe singendes Gespenst, sonder vielmehr der Korpsgeist. Lt. Definition stellt dieser eine Ausformung des Wir-Gefühls in einer Gruppe dar. Das muss also nicht per se negativ sein.
  • Wenn Drohnen zur Uni gehen:
    UnbemannteFluggerate
  • Denglisch der Woche II (danke Fouad): „Nicht die Anzahl der Integrationen ist entscheidend, sondern wie seamless die Experience im Backoffice ist.“ Ohne words.
  • Denglisch der Woche II (danke Fouad): „Das sollten wir dem Kunden einmal feedbacken.“ Hauptsache, das bekommt ihr gebacken.
  • Homonym der Woche: der Geist. Der Geist ist ein Ausdruck für die kognitiven Fähigkeiten des Menschen. Es kann aber auch ein immateriell vorgestelltes Wesen (Gespenst) sein. Dazu gibt es noch die Spirituose Geist (z.B. Himbeergeist) und bei übermäßigem Genuss sieht man dann womöglich die vorige Bedeutung.
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42/2017: Einspreizen

  • Politikerdeutsch der Woche aus dem 10-Punkte-Plan der CSU: „Bürgerliche Politik ist, sich gerade auch für die Anliegen der kleinen Leute einzuspreizen …“ Autsch!
  • Einheitenwirrwarr der Woche (danke Klaus):
    Kerosin
    Ein offenbar unbedeutender Unterschied.
  • Unpassende Firmennamen (danke Herr Ebel):
    SchacherImmobilien
  • Gender-Thema der Woche. Der Trainer der Volleyball-Frauenmannschaft im Interview: „Wichtig ist, dass die Fans hinter uns stehen, als siebter Mann.“ Aber die ersten Sechs sind doch Frauen, oder?
  • Barbarei der Woche: „Missbrauch ist bekämpfbar …“ Und der Suffix -bar ist offensichtlich missbrauchbar!
  • Schwierige Wörter:
    ettliche
    Nicht erst nach einer Woche, schon im ersten Wort!
  • Homonym der Woche: das Arrangement (danke Klaus). Ein Arrangement ist eine Vereinbarung im Sinne eines verbindlichen Abkommens, aber auch ein Tischgedeck sowie ein an eine bestimmte Instrumentenbesetzung angepasstes Musikstück und ein durch neurotische Einstellungen bedingtes Sozialverhalten.
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