Beiträge zum Thema: fußballer

Deutschthemen zum Freitag - Das Blog


Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Gern dürfen die Beiträge zitiert werden - über eine entsprechende Quellenangabe mit Link freue ich mich.

Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

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20/2019: kompitent

  • Verwirrung der Woche (danke Jürgen):
    Vorfahrt
    Wenn mancher Journalist zu lange Sätze schreibt, weiß er nicht mehr, welches Verb am Anfang stand.
  • Neue Wörter (danke Klaus):
    bestallbar
    Bestallbar — kann im Stall stehen?
  • Verbuchselte Wechsstaben (danke Klaus):
    Waldhimbeergeits
    Geits ist giel!
  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    Kompintent
    Das Korsett der Rechtschreibung ist ebenfalls eine zu große Last.
  • Fußballer der Woche (danke Klaus):
    Redenschwingen
    Der Genitiv hätte dem Satzanfang gut getan und es handelt sich zudem um „zu vergebende Punkte“.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Krampanfall
    Eine Krampe geschossen …
  • Kuriose Silbentrennung:
    Infektionsex
    Die Trennung ist korrekt, aber dass ausgerechnet „Infektion“ und „Sex“ gemeinsam am Zeilenende stehen …
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Anfangerkupplung
    Anfänger — wahrhaftig, wie auch das falsche „Fahradträger“ zeigt.
  • Homonym der Woche: der Schimmel (danke Klaus). Der Schimmel kann ein Pilz sein und ein weißes Pferd, aber auch eine Rasse bei Meerschweinchen.
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14/2019: Akkise

  • Passende Namen (danke Matthias):
    Kapp
  • Beitrag der Woche (danke Herr Ebel):
    wehre
    Wehret diesem Deutsch!
  • Denglisch der Woche bzw. neue Berufsbezeichnungen:
    AnswerBarRepresentative
    Die Antwort-Bar — geht’s noch?
  • Latein der Woche (danke Klaus):
    nomenplusultra
    „Non plus ultra“ bedeutet so viel wie „nicht mehr weiter“ oder „nicht darüber hinaus“. Im Deutschen darf das Ganze auch zusammen geschrieben werden: das Nonplusultra.
  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    komprimentiert
  • Verbuchselte Wechsstaben:
    Standpakte
    Ein Pakt wurde geschlossen …
  • Fußballerlogik. Interview mit einem Schalker Spieler nach der 0:2-Niederlage gegen Werder Bremen: „Ich denke, wir waren auf keinen Fall schlechter.“ Ähm, doch — zwei Tore!
    Der Fairness halber aber — die erfrischend ehrliche Antwort des Schalker Trainers Huub Stevens auf die Frage, warum seine Mannschaft ausgeschieden ist: „Weil die Anderen besser waren.“ Siehste — geht doch.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Akkise
    Akquise ist die Gewinnung von Kunden. „Umcharmen“ — naja.
  • Homonym der Woche: der Nachschlag (danke Klaus). Den Nachschlag gibt’s in der Musik, als zusätzliche Portion beim Essen sowie etwas zusätzlich Gewährtes oder Gefordertes.
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27/2018: Augenweite

  • Amtsdeutsch: „Der Architekt dachte sich bei dieser Durchwegung folgendes …“ Nach Abwägung aller Belange, kommt mir das Wort abwegig vor!
  • Toreuphorie (danke Klaus):
    EckeZappelt
    Das Netz zappelt vor Aufregung in der Ecke, es will den Ball haben.
  • Beruf der Woche: Flechtwerkgestalter. Davon gebe es in Deutschland immer weniger. Was das ist? Der gute, alte Korbmacher. Darunter kann man sich gleich etwas vorstellen, auch wenn nicht ausschließlich Körbe gemacht werden.  Dem Erfinder des Flechtwerkgestalters gebe ich einen Korb.
  • Schwierige Wörter:
    Augenweite
    Nicht weit daneben, sondern knapp. Die Augenweide ist ein sehr schöner, wohltuender Anblick und hat natürlich auch nichts mit dem Baum Weide zu tun. Im Mittelhochdeutschen war Weide ein Labsal oder eine Speise. Weswegen die Augenweide auch ein Augenschmaus sein kann.
  • Fußballkommentar vor einem der vielen Elfmeter während der Achtelfinale der WM: „Er konzentriert sich mit seinem rechten Fuß …“
    Ich hab’s ja schon immer geahnt: Fußballer denken gar nicht mit dem Gehirn. Zumindest während des Spiels. Naja, in den folgenden Interviews teils auch nicht;-)
  • Homonym der Woche: die Hütte (danke Klaus). Die Hütte ist ein einfaches, schlichtes Gebäude, eine Fabrik zum Schmelzen von Erzen und der Decksaufbau am Heck eines Schiffes. Umgangssprachlich kann die Hütte voll sein, Raum ist auch in der kleinsten und Holz kann auch davor sein.
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26/2018: Darmwild

  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Darmwild
    Kommt überwiegend in Darmstadt vor.
  • Verwirrung der Woche (danke Jürgen):
    strenggemein
    Eine bodenlose Gemeinheit!
  • In diesen Tagen, in denen die Fußball-WM läuft, hört man des öfteren, dass die Protagonisten „auch mal Eier haben“ dies oder jenes zu tun. Rein biologisch müsste man meinen, jeder …  Oder wird da womöglich von Fußballerinnen ebenso benutzt? „Ey, Alter!“ sagen ja auch Mädchen. Grammatisch korrekt ist das nicht. Ich kenne mich allerdings auch im Frauenfußball nicht so aus — womöglich wird dort davon gesprochen, dass man „einfach mal die Eierstöcke haben müsse, das Ding aus der Entfernung zu versenken.“ Oder so ähnlich.
    Auf jeden Fall Eier hat der Herr Ronaldo aus Portugal — man muss sich nur mal ansehen, wie der vor Freistößen dasteht.
  • Juristen (danke Klaus):
    Abladung
    Abgeladen.
  • Überhaupt bieten sich jetzt zur WM ein paar lustige Dinge/Wortspiele an (insofern nach dem kläglichen Ausscheiden der Deutschen überhaupt noch Lustiges zum Thema Fußball erträglich bzw. erlaubt ist):
    • Zum Beispiel könnte man als Deutscher kurz vor Ladenschluss bei Ikea fragen, ob es so 5 bis 6 Minuten Nachspielzeit gibt.
    • Die USA sind ja nicht dabei, aber würden die Mexikaner als deren Gegner freiwillig eine Mauer stellen?
    • Und hätten die Amis den Gegnern mehr als Respekt abgezollt?
  • Homonym der Woche: die Fahrt (danke Klaus). Die Fahrt ist eine Reise, eine Geschwindigkeit, die Leiter und ein Maß im Bergbau sowie ein Weinmaß in der Schweiz.
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25/2018: Speckulation

  • Fußball-WM I: „Er ist der Kopf, also das Herz dieser Mannschaft.“ Körperteile sind bei Fußballern offenbar egal.
  • Fußball-WM II. Oliver Kahn: „Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass Argentinien weiterkommt. Obwohl ich da immer vorsichtig wäre.“ Das sind die Experten des Fußballs. Der Olli Kahn, der Titan, hat das Zeug zum Politiker.
  • Beruf der Woche (danke Klaus):
    Stillstandsmanagement
    Man hat es schon immer geahnt, aber jetzt kennen wir die Ursache für die Verspätungen: das Stillstandsmanagement. Bestimmt eine aufregende Tätigkeit.
  • Übelsetzung der Woche. Einfach goldig, diese Hinweise zu einem Messerschleifer:

Achtung Sicherheitshinweise:

1. Feierlich erklärt, dass dieses Produkt nicht für Scheren, gezackte Messer gilt.

2. Kann nicht zu viel stark Schärfen, und kann nicht hin und her schleifen, um die Klinge nicht zu beschädigen.

3. Bitte legen Sie die Messerschläfer nicht in die Spülmaschine oder Wasser, sollte trocken und sauber gehalten werden.

4. Es gibt eine Möglichkeit, werden Keramikstäbe und Metallklingen beim Schläfen verschmutzt. Machen Sie bitte keine Sorge davor, ist es ganz normal.

5. Bitte setzen die Messerschläfer auf eine Ort, dass die Kinder nicht in Reichweite sind, um Unfälle zu vermeiden.

  • Fußball-Lexikon: „Die Mexikaner werden versuchen, unsere Mannschaft hoch zu pressen.“ Kann man das mit „Würgen“ gleichsetzen?
    Gleichwohl — war offenbar erfolgreich.
  • Überflüssige Buchstaben:
    Bisstro
    Kleines Lokal al dente (=bissfest)?
  • Amtsdeutsch der Woche (danke Klaus):
    Zuwegung
  • Bindestriche fehlen ja häufig, wodurch es zum sog. Deppenleerzeichen kommt. Aber zu viele Bindestriche müssen auch nicht sein:
    Au-tofahrer
    Hier gibt’s das „Au“ und den „Po“.
  • Schwierige Wörter. Mit Speck fängt man …:
    Speckulation
    … auch zu Weihnachten …:
    Speckulatius
    … oder überhaupt …:
    Specktakel
    … und noch der kulinarische Abschluss:
    Specktrum
  • Brüller der Woche:
    Kehrpaket
    Wurst, Rasierklingen … ein Duden oder Geschichtsbuch war leider nicht im Paket. Care-Pakete waren Hilfspakete Ende des 2. Weltkrieges.
  • Fehlende Buchstaben:
    Widerverwendbarkeit
    Wieder dem Duden … oder so ähnlich.
  • Homonym der Woche: die Winde (danke Klaus). Die Winde ist eine Kletterpflanze und eine mechanische Hebevorrichtung. Sie wird beim Starten von Flugzeugen benutzt und der Schweizer sagt so zum Dachboden.
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24/2018: Terrapie

  • Schwierige Wörter:
    Terrapie
    Terrapie — kommt wahrscheinlich von der Erde. Aber es gibt auch diese Variante:
    Teerapie
    Als Teerapeut empfehle ich Konrad Duden!
  • Vor der Fußball-WM (danke Klaus):
    Topf
    Wenn der Platz nicht ausreicht, wird automatisch abgeschnitten — und da wird eine Mannschaft schnell einmal zum Topf bzw. nicht mehr zum Topf(avorit).
  • Rechenspiele vor der WM:
    Brasilien
    Wenn zu einer solchen Mannschaft 23 Spieler gehören, bekommen dann (bei 31%) nur 7,13 den Pokal überreicht?
  • Paradoxon der Woche: „Soll ich das noch ein wenig warm machen?“ „Wäre cool.“ Voll leer eben.
  • Homonym der Woche: die Überarbeitung (danke Klaus). Im Verlag ist die Überarbeitung eine Neuauflage, bei Autos eine Modellpflege. Im Tonstudio gibt’s die Überarbeitung und generell ist es eine Neufassung. Aber, zu viel Arbeit kann auch eine Überarbeitung zur Folge haben.
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21/2018: Rechen-Zentrum

  • Wörtlich genommen:
    Rechenzentrum
    Da gibt es viele, die sich unter einem Rechen-Zentrum etwas ganz anderes vorstellen.
  • Verwirrung der Woche (danke Klaus):
    LetzterPlatz
    Wollen die wirklich Letzter werden? Nein. Es geht natürlich um die letzte Mannschaft, die sich für die 2. Liga qualifiziert.
    Tatsächlich kann der letzte Platz ziemlich begehrt sein, z.B. in einem Rettungsboot.
  • Die Schweizer I (danke Klaus):
    Reisecar
    Oder schlicht: ein Bus.
  • Gegenwart und Zukunft:
    Mehrheit
    Die Überschrift suggeriert, dass sich der Zustand erst 2050 grundlegend (zur Mehrheit hin) ändert, im Text steht jedoch, dass es schon heute so ist.
  • Neues Angebot:
    Wellnessosse
    Ohne Leerzeichen wäre es fast eine „Wellnesssoße“ — zum Einmassieren?
  • Die Schweizer II (danke Klaus):
    ringhorig
    Ringhörig, d.h. hellhörig.
  • Homonym der Woche: die Kondition (danke Klaus). Für den Philosophen ist es eine Bedingung, für den Geschäftsmann auch; für den Sportler das Leistungsvermögen, für den Mathematiker ein Maß für die Anfälligkeit gegenüber Störungen und schließlich gibt es in der Grammatik auch noch eine Kondition (im Konditionalsatz).
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12/2018: Standurlaub

  • Zweifelhafter Bezug:
    Kindergetotet
    Also die AfD ist mir seit je her unsympathisch, aber dass sie jetzt auch noch Kinder mit dem Messer tötet …
    Außerdem: Entweder mit Artikel „mit dem Messer“ oder im Plural „mit Messern“.
  • Kommentar nach einem Sturz beim Snowboard: „Einmal den Schnee aus der Nase wischen und dann läuft das wieder.“
    Es ist ja ohnehin komisch, dass Nasen laufen, Füße hingegen riechen.
  • Deppenleerzeichen (danke Herr Ebel): „Nun kam es in Hessen zu der glücklichen Wendung, dass Schalldämpfer durch die Behörden für den Jagdgebrauch zu gelassen werden.“ Zu gelassen sollte man beim Schießen sein.
  • Körperteilkunde: Fußballer betonen ja sehr oft, dass sie „von Spiel zu Spiel denken“ — anderseits haben sie „das nächste Spiel vor der Brust“. Womit denkt so ein Fußballer eigentlich?
  • Fußballkommentar: „Es fehlt etwas in vertikaler Richtung.“ Ich wusste gar nicht, dass die Tore oben stehen.
  • Fehlende Buchstaben I (danke Dorit):
    Erwatungen
    Nicht überall gibt es in Afrika genug Wasser, durch das man waten kann.
  • Schwierige Wörter I:
    heisserKind
    Die Spielerin ist schwanger, aber mehr als 37°C „heiß“ wird das Kind wohl nicht sein.
  • Kulinarisches (danke Klaus):
    Burger
    Was heutzutage alles wählen darf.
  • Verbuchselte Wechsstaben:
    streben
    Streber?
  • Namen und Berufe (danke Klaus):
    Unmussig
    Oder anders gesagt: fleißig.
  • Schwierige Wörter II (danke Herr Ebel): „Moin moin, ich seniere schon des längeren damit den …“ Oje, ich sinniere noch, wie viele Fehler da noch drin sind.
  • Fehlende Buchstaben II (danke Jürgen):
    Standurlaub
    Oh, nur noch Stehplätze frei.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    triester
    Natürlich kann ein Platz „Triester Platz“ heißen. Wenn er aber, wie hier gemeint, traurig/trübe ist, dann ist er trist.
    Der Vorname Tristan hat allerdings eine andere Bedeutung. Er kommt aus dem Keltischen und meint (Waffen-)Lärm.
  • Lustige Namen (danke Klaus):
    Pannenbacker
    Kein Wunder, dass da was schief geht.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche:
    Eieromelett
    Denkt man bei einem Omelett nicht immer zuerst an eine Eierspeise? Ja, liebe Veganer, gibt’s auch ohne Ei — aber steht dann extra dabei.
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Herr Ebel):
    Riesssling
    So viel Riesß ist auch wieder nicht gut;-)
  • Schwierige Wörter III:
    DriftigerGrund
    Das Adjektiv „driftig“ gibt es tatsächlich, es bedeutet treibend (im Sinne von: treibt z.B. übers Wasser). Ein Grund kann womöglich auch driften, aber hier ist freilich gemeint: triftiger Grund (einleuchtend, zwingend).
  • Homonym der Woche: der Stein (danke Klaus). Der Stein ist ein Objekt aus Gesteinsmaterial. Edel kann er auch sein und ein Lager in einer Uhr. Früchte haben ihn innen (z.B. Kirschen), in Galle oder Niere nennt der Mediziner ihn Konkrement, als Gewichtseinheit wog er früher überall in Europa anders. Bei Brettspielen gibt’s den Stein, beim Curling und Rasenkraftsport (Steinstoßen), der Maurer baut damit Häuser und der Heraldiker Wappen.
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10/2018: Trugschuss

  • Fehlende Buchstaben I (danke Klaus):
    schussig
    Womöglich sogar abschüssig?
    Aber es gibt auch das:
    Trugschuss
  • Fußballkommentar: „Seine Mannschaft hat auswärts zu Hause bisher 19 Punkte erzielt.“ Und ist damit in der Tabelle oben unten.
  • Paradoxon der Woche (danke Klaus):
    Loch
    Was ist eigentlich ein Loch? Nichts — und etwas drum herum! Und das wird abgerissen?
  • Zweideutigkeit der Woche (danke Klaus):
    Umtauschpramie
    Frei nach dem Witz: „Ich habe im Baumarkt einen Werkzeugkasten für meinen Mann bekommen.“ Antwort der Freundin: „Guter Tausch!“
  • Fehlende Buchstaben II (danke Klaus):
    Sandstreifen
    An sich ist der Sandstreifen für ein brennendes Auto doch gut, oder?
    Aber da gibt es noch ganz andere Beispiele:
    Standsteifen
    Oder auch dies:
    Standseifen
  • Wortungetüm der Woche (danke Klaus):
    Agrardieselonlineantrag
    In meiner derzeitigen Arbeitswelt würde das nur „ADOA“ heißen und nach 2 bis 3 Monaten wüssten 80% der Kollegen nicht mehr, was es ausgesprochen heißt.
    Für solche Monster-Komposita ist die deutsche Sprache berüchtigt.
  • Homonym der Woche: die Klausur (danke Klaus). Die Klausur kennt jeder Student als eine Prüfung. Im Kloster gut es die Klausur auch als abgeschlossenen Teil. Und schlussendlich ist die Klausur auch noch eine Tagung oder Sitzung in Abgeschiedenheit. Insofern können sogenannte Klausurtagungen von Parteien kaum als Klausur bezeichnet werden — denn die Medienpräsenz ist mit „Abgeschiedenheit“ kaum vereinbar.
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08/2018: Bandscheidenoperation

  • Denglisch der Woche I. Beim Snowboard: „Er steht jetzt hier als Leader aus seinem Heat.“
    Here stehe ich, I cannot others.
  • Denglisch der Woche II:
    Staff
    Hier sollte noch mehr hinterfragt werden!
  • Wortspiel der Woche I: Hat ein kinderreiches Paar überzeugt?
  • Wortspiel der Woche II: Wenn der Platzwart auf der anderen Seite steht, ist es dann Gegenwart?
  • Untertreibung der Woche (danke Klaus):
    Wegle
    Ein Wegle ist ja ohne Zweifel die Verkleinerungsform (der Diminutiv) von Weg, ein Wegchen sozusagen. Wie schmal muss wohl ein „kleines Wegle“ sein?
  • Überflüssige Buchstaben I:
    rechtswiedrig
    Nun, ein Gericht brauchen wir für die orthografische Richtigstellung nicht.
  • Worauf Google so alles Patente hält (danke Klaus):
    Herzschnittmacher
    Für Herzgeschnitzeltes …
  • Medizinisches (danke Klaus):
    Bandscheidenoperation
    Scheiden tut eben weh.
  • Fußballkommentar: „Talsika ist der Bambini der Mannschaft.“ Also, ach nein. Warum der Spieler einer türkischen Mannschaft mit einer italienischen Bezeichnung beschrieben werden soll, ist mir nicht klar. Mehr noch: Bambini ist die Mehrzahl von Bambino — das Kind. Im Italienischen ist Bambino also männlich.
    Man hätte einfach „das Küken“ oder „der Jungspund“ sagen können.
  • Überflüssige Buchstaben II:
    risskant
    So ginge es vielleicht, wenn man philosophisch denkt: „Da riss Kant das Papier vor Wut entzwei.“
  • Homonym der Woche: die Zeichnung (danke Klaus). Die Zeichnung ist ein Bild in der Kunst oder der Architektur oder für Konstruktionen. Eine Zeichnung kann aber auch eine Unterschrift, ein Muster auf dem Fell von Tieren und das Beantragen von Wertpapieren.
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