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Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.


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29/2018: Spanbettlaken

  • In einer Telefonkonferenz: „Ich kann mich nur entschuldigen, aber da gibt es nichts zu entschuldigen.“ Ja was denn nun?
  • Wortspiel der Woche (danke Flo): An den Tagen, an denen man plant, Bananen zu essen — das sind Bananenplantage.
  • Fehlende Buchstaben I:
    Spanbettlaken
    Aus Holz?
  • Überflüssige Buchstaben I beim gleichen Wort:
    Bettlacken
    Glänzender Stoff?
  • Produkt der Woche:
    Sweetshirt
    Einfach süß! (Und auch noch in einem Shop eines mir sehr gut bekannten Shopherstellers.)
  • Überflüssige Buchstaben II:
    Rassierer
    Absolut rassig!
  • Überflüssige Wörter:
    FLI-Institut
    Was bedeutet eigentlich das „I“ in „FLI“? Es handelt sich um das Friedrich-Löffler-Institut. Wir haben hier also einen klassischen LKW-Wagen oder ein PDF-Format.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche. In Hohenfelden bei Erfurt gibt es das hier:
    Outdoorcamp
    Was ist eigentlich ein Camp? Ein Feld- oder Nachtlager außerhalb von Behausungen. Da muss man unbedingt noch „Outdoor“ davor schreiben, weil das sonst „not cool enough“ klingt.
  • Anatomiethema der Woche. Kommentar bei der Tour de France: „Man sieht die Auswirkungen des gestrigen Sturzes noch am linken Arm. An seinem linken Arm.“ Ja, an wessen Arm denn sonst?
  • Übelsetzung der Woche aus einem Lebenslauf:
    Geschenk
    Im englischen Original steht da natürlich „present“ (für „derzeitig“ oder auch „Gegenwart“), was im Lebenslauf für eine gerade noch andauernde Tätigkeit durchaus passend ist. Dumm nur, dass „present“ auch als „Geschenk“ übersetzt werden kann.
    Übrigens ist „die Gegenwart“ ein sog. Singularetantum, also ein Wort, welches es nur in der Einzahl gibt.
  • Fehlende Buchstaben II (danke Herr Ebel):
    historischeBilder
    Wie lange muss eigentlich etwas zurückliegen, um historisch zu sein? 18 Jahre scheinen mir da etwas sehr kurz gedacht. Da könnte man hysterisch werden.
    Der eigentliche Fehler steckt aber in dem „Sie“, welches ja als Imperativ freilich „Sieh“ sein müsste — und mit einem Ausrufezeichen am Ende des Satzes.
  • Überflüssige Buchstaben III:
    Allkohol
    Zu viel getrunken?
  • Fremdwort der Woche (danke Klaus):
    vakant
    Eine Stelle kann z.B. vakant sein. Das bedeutet: im Augenblick frei, von niemandem besetzt. Wie eine Umgehungsstraße „allmählich frei“ wird, weil ein Zeitverzug besteht ist seltsam.
  • Homonym der Woche: die Handlung (danke Klaus). Die Handlung ist das Tun oder auch eine soziale Interaktion, in der Dramaturgie die erzählte Geschichte und ein Ladengeschäft kann sie auch sein.
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28/2018: Halbschattengewächs

  • Wieder einmal ein klassischer Um-zu-Fehler:
    UmZuVerlieren
    Keineswegs war es die Absicht der kolumbianischen Mannschaft, deshalb in der Nachspielzeit auszugleichen, weil die anschließend verlieren wollten.
  • Produkt der Woche. Das ist doch mal eine launige Beschreibung:
    Handbrote
    Oder ist es eine launische Beschreibung? Manchmal ist das Ergebnis jedenfalls lauchig.
  • Kindermund der Woche, naja — Kindermund ist es schon lange nicht mehr. Tim (19): „Ich setz mich hierher in den Halbschatten, ich nämlich ein Halbschattengewächs.“
  • Wortspiel der Woche. Wenn die Schwester bei ihrem kleinen Bruder bemerkt, dass er sich in die Hose gemacht hat: „Da ist was aus dem Bruder gelaufen.“
  • Herr Dr. Soukop aus Wien zum Thema Kopfbälle: Im Österreichischen „köpft“ der Fußballer nicht, er „köpfelt“. Wenn einer „ein Tor köpft“, so stutzt der Österreicher womöglich, weil er denkt, dass dem Tor der Kopf abgeschlagen wird — so wird es in unserem Nachbarland tatsächlich nur benutzt. Dass Köpfe rollen müssen, wird zwar auch im Fußball immer mal gefordert, aber zum Glück nur im übertragenen Sinn. Ist doch nur ein Spiel!
  • Schwierige Wörter I:
    Vabancespiel
    Die Verwendung solcher Wörter ist mit hohem Risiko verbunden, ein Vabanquespiel geradezu.
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Verander
    Die Veranda — ein kleiner Vorbau an Häusern.
  • Schwierige Wörter III:
    Dublizitat
    Wenn das puplik wird;-)
  • Formulierung der Woche:
    teilweise-anwesend
    Also, insbesondere in langweiligen Sitzungen kann man Leute beobachten, die nur teilweise anwesend sind. Körperlich sind sie da. Geistig …
    Aber das nur im übertragenen Sinn. Tatsächlich ist hoffentlich niemand „teilweise“ anwesend, sondern vielmehr „zeitweise“!
  • Homonym der Woche: die Anlage (danke Klaus). Die Anlage kann etwas Beigefügtes sein, sie gibt es in der Ökonomie als Wirtschaftsgut, Investition oder Finanzprodukt, in der Biologie und Pädagogik, in Bauwesen und Technik sowie in der Medizin und Genetik.
    Aber auch bei diesem Wort kann man Fehler machen:
    Analge
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27/2018: Augenweite

  • Amtsdeutsch: „Der Architekt dachte sich bei dieser Durchwegung folgendes …“ Nach Abwägung aller Belange, kommt mir das Wort abwegig vor!
  • Toreuphorie (danke Klaus):
    EckeZappelt
    Das Netz zappelt vor Aufregung in der Ecke, es will den Ball haben.
  • Beruf der Woche: Flechtwerkgestalter. Davon gebe es in Deutschland immer weniger. Was das ist? Der gute, alte Korbmacher. Darunter kann man sich gleich etwas vorstellen, auch wenn nicht ausschließlich Körbe gemacht werden.  Dem Erfinder des Flechtwerkgestalters gebe ich einen Korb.
  • Schwierige Wörter:
    Augenweite
    Nicht weit daneben, sondern knapp. Die Augenweide ist ein sehr schöner, wohltuender Anblick und hat natürlich auch nichts mit dem Baum Weide zu tun. Im Mittelhochdeutschen war Weide ein Labsal oder eine Speise. Weswegen die Augenweide auch ein Augenschmaus sein kann.
  • Fußballkommentar vor einem der vielen Elfmeter während der Achtelfinale der WM: „Er konzentriert sich mit seinem rechten Fuß …“
    Ich hab’s ja schon immer geahnt: Fußballer denken gar nicht mit dem Gehirn. Zumindest während des Spiels. Naja, in den folgenden Interviews teils auch nicht;-)
  • Homonym der Woche: die Hütte (danke Klaus). Die Hütte ist ein einfaches, schlichtes Gebäude, eine Fabrik zum Schmelzen von Erzen und der Decksaufbau am Heck eines Schiffes. Umgangssprachlich kann die Hütte voll sein, Raum ist auch in der kleinsten und Holz kann auch davor sein.
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26/2018: Darmwild

  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Darmwild
    Kommt überwiegend in Darmstadt vor.
  • Verwirrung der Woche (danke Jürgen):
    strenggemein
    Eine bodenlose Gemeinheit!
  • In diesen Tagen, in denen die Fußball-WM läuft, hört man des öfteren, dass die Protagonisten „auch mal Eier haben“ dies oder jenes zu tun. Rein biologisch müsste man meinen, jeder …  Oder wird da womöglich von Fußballerinnen ebenso benutzt? „Ey, Alter!“ sagen ja auch Mädchen. Grammatisch korrekt ist das nicht. Ich kenne mich allerdings auch im Frauenfußball nicht so aus — womöglich wird dort davon gesprochen, dass man „einfach mal die Eierstöcke haben müsse, das Ding aus der Entfernung zu versenken.“ Oder so ähnlich.
    Auf jeden Fall Eier hat der Herr Ronaldo aus Portugal — man muss sich nur mal ansehen, wie der vor Freistößen dasteht.
  • Juristen (danke Klaus):
    Abladung
    Abgeladen.
  • Überhaupt bieten sich jetzt zur WM ein paar lustige Dinge/Wortspiele an (insofern nach dem kläglichen Ausscheiden der Deutschen überhaupt noch Lustiges zum Thema Fußball erträglich bzw. erlaubt ist):
    • Zum Beispiel könnte man als Deutscher kurz vor Ladenschluss bei Ikea fragen, ob es so 5 bis 6 Minuten Nachspielzeit gibt.
    • Die USA sind ja nicht dabei, aber würden die Mexikaner als deren Gegner freiwillig eine Mauer stellen?
    • Und hätten die Amis den Gegnern mehr als Respekt abgezollt?
  • Homonym der Woche: die Fahrt (danke Klaus). Die Fahrt ist eine Reise, eine Geschwindigkeit, die Leiter und ein Maß im Bergbau sowie ein Weinmaß in der Schweiz.
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25/2018: Speckulation

  • Fußball-WM I: „Er ist der Kopf, also das Herz dieser Mannschaft.“ Körperteile sind bei Fußballern offenbar egal.
  • Fußball-WM II. Oliver Kahn: „Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass Argentinien weiterkommt. Obwohl ich da immer vorsichtig wäre.“ Das sind die Experten des Fußballs. Der Olli Kahn, der Titan, hat das Zeug zum Politiker.
  • Beruf der Woche (danke Klaus):
    Stillstandsmanagement
    Man hat es schon immer geahnt, aber jetzt kennen wir die Ursache für die Verspätungen: das Stillstandsmanagement. Bestimmt eine aufregende Tätigkeit.
  • Übelsetzung der Woche. Einfach goldig, diese Hinweise zu einem Messerschleifer:

Achtung Sicherheitshinweise:

1. Feierlich erklärt, dass dieses Produkt nicht für Scheren, gezackte Messer gilt.

2. Kann nicht zu viel stark Schärfen, und kann nicht hin und her schleifen, um die Klinge nicht zu beschädigen.

3. Bitte legen Sie die Messerschläfer nicht in die Spülmaschine oder Wasser, sollte trocken und sauber gehalten werden.

4. Es gibt eine Möglichkeit, werden Keramikstäbe und Metallklingen beim Schläfen verschmutzt. Machen Sie bitte keine Sorge davor, ist es ganz normal.

5. Bitte setzen die Messerschläfer auf eine Ort, dass die Kinder nicht in Reichweite sind, um Unfälle zu vermeiden.

  • Fußball-Lexikon: „Die Mexikaner werden versuchen, unsere Mannschaft hoch zu pressen.“ Kann man das mit „Würgen“ gleichsetzen?
    Gleichwohl — war offenbar erfolgreich.
  • Überflüssige Buchstaben:
    Bisstro
    Kleines Lokal al dente (=bissfest)?
  • Amtsdeutsch der Woche (danke Klaus):
    Zuwegung
  • Bindestriche fehlen ja häufig, wodurch es zum sog. Deppenleerzeichen kommt. Aber zu viele Bindestriche müssen auch nicht sein:
    Au-tofahrer
    Hier gibt’s das „Au“ und den „Po“.
  • Schwierige Wörter. Mit Speck fängt man …:
    Speckulation
    … auch zu Weihnachten …:
    Speckulatius
    … oder überhaupt …:
    Specktakel
    … und noch der kulinarische Abschluss:
    Specktrum
  • Brüller der Woche:
    Kehrpaket
    Wurst, Rasierklingen … ein Duden oder Geschichtsbuch war leider nicht im Paket. Care-Pakete waren Hilfspakete Ende des 2. Weltkrieges.
  • Fehlende Buchstaben:
    Widerverwendbarkeit
    Wieder dem Duden … oder so ähnlich.
  • Homonym der Woche: die Winde (danke Klaus). Die Winde ist eine Kletterpflanze und eine mechanische Hebevorrichtung. Sie wird beim Starten von Flugzeugen benutzt und der Schweizer sagt so zum Dachboden.
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24/2018: Terrapie

  • Schwierige Wörter:
    Terrapie
    Terrapie — kommt wahrscheinlich von der Erde. Aber es gibt auch diese Variante:
    Teerapie
    Als Teerapeut empfehle ich Konrad Duden!
  • Vor der Fußball-WM (danke Klaus):
    Topf
    Wenn der Platz nicht ausreicht, wird automatisch abgeschnitten — und da wird eine Mannschaft schnell einmal zum Topf bzw. nicht mehr zum Topf(avorit).
  • Rechenspiele vor der WM:
    Brasilien
    Wenn zu einer solchen Mannschaft 23 Spieler gehören, bekommen dann (bei 31%) nur 7,13 den Pokal überreicht?
  • Paradoxon der Woche: „Soll ich das noch ein wenig warm machen?“ „Wäre cool.“ Voll leer eben.
  • Homonym der Woche: die Überarbeitung (danke Klaus). Im Verlag ist die Überarbeitung eine Neuauflage, bei Autos eine Modellpflege. Im Tonstudio gibt’s die Überarbeitung und generell ist es eine Neufassung. Aber, zu viel Arbeit kann auch eine Überarbeitung zur Folge haben.
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23/2018: Platzhirsche

  • Plural der Woche:
    Drs
    Ich vermute, dieses „Drs.“ soll der Plural von „Doktor“ sein. Jedoch, die Mehrzahl wäre „Doktoren“, nicht wahr?
  • In Fulda ist der Platzhirsch extra ausgeschildert, damit die jungen Hirsche ihn auch finden:
    Platzhirsch
  • Kuriose Silbentrennung:
    oftware
    Ein anderes Wort für „Massenprodukt“: die „Oftware“.
  • Grammatikthema der Woche: „Sind Sie bitte so nett und geben mir …“, sagt ausgerechnet eine Deutschlehrerin zum Elternabend. Nun, dabei handelt es sich ja um eine Aufforderung und deshalb schlage ich vor, dass es besser „Seien Sie bitte so nett …“ heißen sollte.
  • Homonym der Woche: die Vesper. Die Vesper ist ein Abendgebet, eine Zwischenmahlzeit, ein Massaker an den Römern (88 v.Chr.) sowie als Sizilianische Vesper ein Volksaufstand im 13. Jahrhundert.
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Mehr über: plural
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22/2018: Hochaltrige

  • Plural der Woche:
    Abwehrschildern
    Das Schild, die Schilder — so weit, so gut. Aber im Text geht es um eine Schutzwaffe, also: der Schild, die Schilde. „Mit … Abwehrschilden …“ hätte es demnach lauten müssen.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus). Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schaffte es in alle Nachrichtensendungen, auch in komischen Varianten:
    Datenschutzgrundversorgung
    Oder auch so:
    Datenschutzgrundverortung
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Der größte anzunehmende GAU bei der Asien-Politik …“ Genau, der größte anzunehmende Größte Anzunehmende Unfall … ist hier bereits passiert.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Patenanwalt
    Anwalt des Paten — ein Traumjob?
  • Manchmal wäre so ein Leerzeichen schon nicht übel:
    weiterkaufen
  • Unwürdige Wörter in der Amtssprache:
    Hochaltrige
    Über einen kürzlich Gestorbenen sagt man manchmal, er sei „heimgegangen“. Das ist auch ein wenig komisch, denn wenn er zu Hause in seinem Bett starb, wohin ist denn dann gegangen? Allerdings klingt das wesentlich freundlicher, obgleich hier von einem Toten die Rede ist (!), als ein „Hochaltriger“ — ein hochbetagter, greiser oder meinetwegen auch sehr alter, aber immerhin noch lebendiger Mensch.
    In der Verwaltung gibt es ja auch den Begriff der „Vollbeschäftigteneinheit“. Da frage ich ich ernsthaft, warum Menschen so (unmenschlich) über Menschen reden.
  • Übersetzung der Woche. Es gibt sie tatsächlich — die Übersetzung des von der Gruppe BAP gesungenen kölschen Dialekts ins Deutsche:
    Alletweetjot
    Aber, zwar versteht man dann jedes Wort — hat aber nicht halb so viel Charme wie das Original, gesungen von Wolfgang Niedecken.
  • Genus der Woche. Meine Tochter Emma (10) kam stark zweifelnd zu mir und zeigte mir eines ihrer Bücher mit einem Deutsch-Lernspiel:
    DasBach
    Und da werfe noch einer der heutigen Jugend vor, sie beherrsche unsere Sprache nicht richtig.
  • Genderung der Woche:
    div
    Wie lang wird die Liste in Klammern wohl bald sein, wenn die Divs beklagen, dass sie nicht alle einzeln genannt sind?
  • Abkürzung der Woche:
    PStMayer
    „PSt Mayer“ wird ja wahrscheinlich kein Imperativ sein. Also nicht die Aufforderung an Herrn Mayer, auch ja still zu sein.
    Im Straßenverkehr kann es einem ja passieren, dass man mit einer „POMin“ in Kontakt kommt. Polizeiobermeisterin heißt das. „PSt“ steht für: parlamentarischer Staatssekretär. Nun, Schornsteinfegermeister ist auch ein langes Wort, aber ein solche kommt vermutlich nicht auf die Idee, das so zu schreiben: Reiner Esse, SchFMr oder SchoFeMei.
  • Homonym der Woche: die Grube (danke Klaus). Die Grube ist eine künstliche Erdvertiefung. Der Bergmann spricht auch von der Grube und ebenfalls der Bauarbeiter (Baugrube). Es gibt sie für Vorräte und Abfälle. Und dazu passt der alte Witz, die Empfehlung des Standesbeamten: „Für Ihre kleine Tochter würde ich Ihnen von ‚Claire‘ abraten, Frau Grube.“
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21/2018: Rechen-Zentrum

  • Wörtlich genommen:
    Rechenzentrum
    Da gibt es viele, die sich unter einem Rechen-Zentrum etwas ganz anderes vorstellen.
  • Verwirrung der Woche (danke Klaus):
    LetzterPlatz
    Wollen die wirklich Letzter werden? Nein. Es geht natürlich um die letzte Mannschaft, die sich für die 2. Liga qualifiziert.
    Tatsächlich kann der letzte Platz ziemlich begehrt sein, z.B. in einem Rettungsboot.
  • Die Schweizer I (danke Klaus):
    Reisecar
    Oder schlicht: ein Bus.
  • Gegenwart und Zukunft:
    Mehrheit
    Die Überschrift suggeriert, dass sich der Zustand erst 2050 grundlegend (zur Mehrheit hin) ändert, im Text steht jedoch, dass es schon heute so ist.
  • Neues Angebot:
    Wellnessosse
    Ohne Leerzeichen wäre es fast eine „Wellnesssoße“ — zum Einmassieren?
  • Die Schweizer II (danke Klaus):
    ringhorig
    Ringhörig, d.h. hellhörig.
  • Homonym der Woche: die Kondition (danke Klaus). Für den Philosophen ist es eine Bedingung, für den Geschäftsmann auch; für den Sportler das Leistungsvermögen, für den Mathematiker ein Maß für die Anfälligkeit gegenüber Störungen und schließlich gibt es in der Grammatik auch noch eine Kondition (im Konditionalsatz).
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Mehr über: fußballer, schweizer
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20/2018: Schulabschuss

  • Kulinarisches der Woche:
    SaureSahne
    Also, da würde ich lieber die Schlagsahne nehmen.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Malzeit
    Die warme Malzeit — das ist Zeichnen in beheizten Räumen oder am Strand?
  • Schwierige Wörter I:
    Wision
    Ein Wisionär also, ein außerärdischer noch dazu!
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Schulabschuss
    Ein höherer Schulabschuss trifft vermutlich das Dach.
  • Kindermund der Woche I. Emma (10) beim Abendessen beim Blick über diverse Käsesorten: „Äh, gibt’s auch etwas Unvegetarisches?“
  • Kindermund der Woche II. Projektwoche in der Grundschule, Thema: die Römer. Ich komme nach Hause und meine Tochter begrüßt mich mit „Salve“. „Oh“ sage ich, „schon eine Begrüßung gelernt.“ „Ja“ spricht sie, „und bei höher gestellten Persönlichkeiten heißt es ‚Ave‘.“ Daraufhin ich: „Und was sagt man dann zu mir?“ Grinst mein Sohn Tom (16) und meint: „Salve“.
  • Schwierige Wörter II:
    Wakuum
    Und mit noch ein wenig mehr Grips im Hirn könnte man Vakuum sogar richtig schreiben!
  • Homonym der Woche: der Kanal (danke Klaus). Der Kanal ist ein künstlicher Wasserlauf oder auch für Abwasser gedacht. Eine Meerenge heißt so und der Informationsfluss ebenfalls. Funker und Tontechniker kennen ihn und Elektriker auch.
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