Beiträge zum Thema: Übelsetzungen

Deutschthemen zum Freitag - Das Blog


Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

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12/2019: Papiertrolle

  • Übelsetzung der Woche (danke Herr Ebel):
    GrosseDateien
    Schau es in kürzester Zeit flach — köstlich!
  • Überflüssige Buchstaben (danke Klaus):
    Papiertrolle
    Die Trolle — sie sind unter uns!
  • Fall der Woche (danke Klaus):
    Totem
    Ein Totem als Warnsystem — ob das funktioniert?
  • Deppenleerzeichen (danke Markus):
    MutterErde
    Viel Spaß beim Transport.
  • Fehlende Buchstaben (danke Markus):
    shit_n
    So ein Sch…
  • Lustige Namen:
    DoPing
    Also, von einer Karriere als Leistungssportler würde ich mit diesem Namen absehen.
  • Homonym der Woche: die Mulde (danke Klaus). Die Mulde ist eine leichte Vertiefung im Boden, ein Trog und ein Fluss im Osten Deutschlands.
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07/2019: Krakenakte

  • Formulierung der Woche (danke Klaus):
    Weichen
    Lieber Herr Mercedes, die Kraft kommt nicht aus der Weiche, sondern aus dem Motor.
  • Übelsetzung der Woche:
    BisGeschenk
  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    Medaillien
    Na, ob das so super ist.
  • Fehlende Buchstaben I:
    Krakenakte
    Eigentümer der Akte: Google oder Facebook?
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Transfairunion
    Fair oder unfair?
  • Die ICE der DB haben ja i.d.R. schöne Namen. Mit dem ICE „Reinigung“ bin ich allerdings noch nie gefahren;-)
    ICE-Reinigung
  • Fehlende Buchstaben II (danke Klaus):
    Brachenlosung
    Nur für Bauern geeignet.
  • Überflüssige Buchstaben:
    Artickel
    Also, der Artikel ist kein Karnickel und auch kein Pickel.
  • Homonym der Woche: die Schanze (danke Klaus). Die Schanze ist ein Teil einer Festung, eine Wintersportanlage, eine Künstlergemeinschaft und ein Geldeinsatz beim Kegeln. Außerdem gibt es eine Menge geografischer Objekte, wie z.B. die Schanzenviertel in Dortmund und Hamburg.
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01/2019: Dominasteine

  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Man kann kein Lohn-Dumping nach unten betreiben.“ Kann es Dumping nach oben geben?
  • Fehlende Buchstaben (danke Herr Kletschka);
    Kaffemashine
  • Angebot der Woche I (danke Herr Jarmuschek):
    SchokoladeTA
    Gut, wenn man die Zeitung nicht abonniert hat.
  • Verbuchselte Wechsstaben (danke Klaus):
    Politversuch
    Ein wahres Politikum!
  • Angebot der Woche II (danke Herr Jarmuschek):
    Dominasteine
    Wahrscheinlich schon hart — tun weh!
  • Wortwitz: Welches Weihnachtslied passt als Werbung nicht zu Kondomen? Ihr Kinderlein kommet!
  • Übelsetzung der Woche (danke Klaus):
    Kaffeemuhle
    Große Macht — klein und zart. Und was ist eigentlich ein „Tansparenten-Cup“?
  • Hyperlativ der Woche (danke Herr Jarmuschek):
    todlichste
    Kann etwas tödlicher als tödlich sein? Wenn wir an jedes einzelne (arme) Schwein denken, dann war es einfach tot — was tragisch genug ist.
  • Beruf der Woche:
    Pechpolierer
    Wenn man Pech poliert — hat man dann Glück?
  • Wenn die Überschrift nicht zum Artikeltext passt (danke Holger):
    Frauenquartett
    Werden Patch und Carl tatsächlich Frauen sein?
  • Falsche Adjektive (danke Holger):
    Riesensumme
    Also, entweder Riesensumme oder riesige Summe!
  • Was so ein fehlender Bindestrich doch bewirken kann (danke Klaus):
    Bratensosse
  • Schwierige Wörter (danke Holger):
    AufWiedersehen
    Für die vielen anderen Sprachen weiß ich es nicht, aber im Deutschen heißt es so: Auf Wiedersehen.
  • Homonym der Woche: der Stau (danke Klaus). Den Stau kennt jeder Autofahrer, aber es gibt ihn auch im Wasserverkehr, in der Meteorologie, als Elementarteilchen in der Physik, in der Medizin und als Überlastung in Netzwerken.
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44/2018: Eispinkel

  • Übelsetzung der Woche:
    Gewurtraminer
    Wir Deutsche machen es mit den Umlauten den anderen Leuten schwer.
  • Größenwahn der Woche (danke Klaus):
    weltgrosste
    Früher lebte ich in der größten DDR der Welt!
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    avisieren
    Avisieren bedeutet, etwas anzukündigen. Anvisieren meint hingegen zielen.
  • Neue Wörter (danke Klaus):
    Eispinkel
    Wer will schon nicht gern auf Eispinkel verzichten?
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Federhandschuh
    Den Fehdehandschuh hinwerfen bedeutet, jemanden herauszufordern.
  • Homonym der Woche: der Wasserhahn (danke Klaus). Der Wasserhahn ist sowohl ein Vogel als auch eine Zulaufarmatur.
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38/2018: Krakeler

  • (Un)passende Werbung:
    DunnesFrauenhaar

    Ob Gloria Gaynor über diese Einblendung glücklich wäre?
  • Verwirrung der Woche (danke Klaus):
    Hauptgegner
    Der Herr Söder hat offenbar eine Menge Hauptgegner.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    Suchtanfrage
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Daniela):
    FHAHNER
    Fhahne vom vergorenen Saft?
  • Übelsetzungen:
    Vollkreis
    So sollte „Product Lifecycle Development“ nicht übersetzt werden!
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Krakeler
    Da hat jemand gekrakelt!
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche:
    Riesen-Koloss
    Ist ein Koloss nicht ohnehin riesig?
  • Kulinarisches der Woche (danke Klaus):
    Purre
    Vielleicht wäre ja „Brei“ einfacher gewesen?
  • Homonym der Woche: der Pilot (danke Klaus). Den Piloten gibt es in der Luft- und Seefahrt, beim Film und als erstes Projekt. Ein Apfel heißt auch Pilot und ein Pfahl im Wasserbau ebenfalls.
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32/2018: Reisverschluss

  • Schwierige Wörter I:
    anvorderungen
    Zuvorderst wahrscheinlich.
  • Schwierige Wörter II:
    Inwestieren
    Ich empfehle, mit Deutsch als Sprache zu beginnen.
  • Denglisch der Woche I. Beim Radrennen der Damen: „Da ist eine weitere Chaserin im Bild.“ „Verfolgerin“ zu sagen, wäre wohl Bäh gewesen.
  • Datum der Woche:
    Haltbar
    Haltbar bis zum 05.09.2018 BC? BC steht im Englischen für „before Christ“, also „vor Christus“.
  • Denglisch der Woche II:
    NetzwerkLeader
    Skills für Leader — das klingt intelligent.
  • Schwierige Wörter III (danke Klaus):
    Reisverschluss
    Hirseverschluss? Maisverschluss? Sprachverdruss!
  • Übelsetzung der Woche (danke Herr Ebel):
    Feststellbremse
    Wenn ich demnächst an die Kreuzung fahre und die Ampel auf Rot schaltet, mache ich die Bremse auch zu.
  • Hinweis der Woche:
    Starkastabbruche
    Das Wort ist korrekt geschrieben, aber durchaus „gefährlich“ fürs Auge.
  • Homonym der Woche: der Nachlass (danke Klaus). Der Nachlass ist alles, was ein Verstorbener hinterlässt und ebenfalls eine Preisermäßigung.
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31/2018: Maksimal

  • Passender Name zum Beruf (danke Herr Ebel):
    GeigenbauerKling
  • Und noch einer — ist das nun positiv oder negativ zu verstehen?
    Hassdenteufel
  • Verwechslung der Woche (danke Sascha):
    Butter
  • Schwierige Wörter:
    maksimale
    Autor wahrscheinlich: Maks Mustermann.
  • Neue Verben:
    tappen

    Naja, neu ist der Verb „tappen“ nicht. Man kann z.B. im Dunkeln tappen. Und manchmal tappt man ja auch im Dunkeln, wenn man eine App benutzt.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Pensionsfond

    Gemeint ist freilich der Fonds (Vermögensreserve). Ein Fond kann der hintere Teil des Wageninneren, ein Hinter- oder Untergrund, eine Basis und Fleischsaft (beim Braten) sein.
  • Deppen-Apostroph der Woche:
    Dienstags
    Den Biertrinkern wird’s egal sein, aber das Adverb „dienstags“ wird ohne Apostroph geschrieben.
  • Steigerung der Woche:
    Fachiodioten
  • Übelsetzung der Woche (danke Daniela):
    Websitesauber
    Vielleicht wurde ja in der Reihenfolge von einer Sprache in die nächste übersetzt? Der Hinweis galt jedenfalls einem realen Ort, nicht einer Internetseite.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Auswertigen
    Wert — wertig — auswertig?
  • Denglisch der Woche:
    MoonlightMass
    Bestimmt kommen bei diesem Titel mehr Leute in die Kirche.
  • Homonym der Woche: das Opfer (danke Klaus). Das Opfer gibt es in der Religion, als Schimpfwort und beim Schach.
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29/2018: Spanbettlaken

  • In einer Telefonkonferenz: „Ich kann mich nur entschuldigen, aber da gibt es nichts zu entschuldigen.“ Ja was denn nun?
  • Wortspiel der Woche (danke Flo): An den Tagen, an denen man plant, Bananen zu essen — das sind Bananenplantage.
  • Fehlende Buchstaben I:
    Spanbettlaken
    Aus Holz?
  • Überflüssige Buchstaben I beim gleichen Wort:
    Bettlacken
    Glänzender Stoff?
  • Produkt der Woche:
    Sweetshirt
    Einfach süß! (Und auch noch in einem Shop eines mir sehr gut bekannten Shopherstellers.)
  • Überflüssige Buchstaben II:
    Rassierer
    Absolut rassig!
  • Überflüssige Wörter:
    FLI-Institut
    Was bedeutet eigentlich das „I“ in „FLI“? Es handelt sich um das Friedrich-Löffler-Institut. Wir haben hier also einen klassischen LKW-Wagen oder ein PDF-Format.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche. In Hohenfelden bei Erfurt gibt es das hier:
    Outdoorcamp
    Was ist eigentlich ein Camp? Ein Feld- oder Nachtlager außerhalb von Behausungen. Da muss man unbedingt noch „Outdoor“ davor schreiben, weil das sonst „not cool enough“ klingt.
  • Anatomiethema der Woche. Kommentar bei der Tour de France: „Man sieht die Auswirkungen des gestrigen Sturzes noch am linken Arm. An seinem linken Arm.“ Ja, an wessen Arm denn sonst?
  • Übelsetzung der Woche aus einem Lebenslauf:
    Geschenk
    Im englischen Original steht da natürlich „present“ (für „derzeitig“ oder auch „Gegenwart“), was im Lebenslauf für eine gerade noch andauernde Tätigkeit durchaus passend ist. Dumm nur, dass „present“ auch als „Geschenk“ übersetzt werden kann.
    Übrigens ist „die Gegenwart“ ein sog. Singularetantum, also ein Wort, welches es nur in der Einzahl gibt.
  • Fehlende Buchstaben II (danke Herr Ebel):
    historischeBilder
    Wie lange muss eigentlich etwas zurückliegen, um historisch zu sein? 18 Jahre scheinen mir da etwas sehr kurz gedacht. Da könnte man hysterisch werden.
    Der eigentliche Fehler steckt aber in dem „Sie“, welches ja als Imperativ freilich „Sieh“ sein müsste — und mit einem Ausrufezeichen am Ende des Satzes.
  • Überflüssige Buchstaben III:
    Allkohol
    Zu viel getrunken?
  • Fremdwort der Woche (danke Klaus):
    vakant
    Eine Stelle kann z.B. vakant sein. Das bedeutet: im Augenblick frei, von niemandem besetzt. Wie eine Umgehungsstraße „allmählich frei“ wird, weil ein Zeitverzug besteht ist seltsam.
  • Homonym der Woche: die Handlung (danke Klaus). Die Handlung ist das Tun oder auch eine soziale Interaktion, in der Dramaturgie die erzählte Geschichte und ein Ladengeschäft kann sie auch sein.
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25/2018: Speckulation

  • Fußball-WM I: „Er ist der Kopf, also das Herz dieser Mannschaft.“ Körperteile sind bei Fußballern offenbar egal.
  • Fußball-WM II. Oliver Kahn: „Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass Argentinien weiterkommt. Obwohl ich da immer vorsichtig wäre.“ Das sind die Experten des Fußballs. Der Olli Kahn, der Titan, hat das Zeug zum Politiker.
  • Beruf der Woche (danke Klaus):
    Stillstandsmanagement
    Man hat es schon immer geahnt, aber jetzt kennen wir die Ursache für die Verspätungen: das Stillstandsmanagement. Bestimmt eine aufregende Tätigkeit.
  • Übelsetzung der Woche. Einfach goldig, diese Hinweise zu einem Messerschleifer:

Achtung Sicherheitshinweise:

1. Feierlich erklärt, dass dieses Produkt nicht für Scheren, gezackte Messer gilt.

2. Kann nicht zu viel stark Schärfen, und kann nicht hin und her schleifen, um die Klinge nicht zu beschädigen.

3. Bitte legen Sie die Messerschläfer nicht in die Spülmaschine oder Wasser, sollte trocken und sauber gehalten werden.

4. Es gibt eine Möglichkeit, werden Keramikstäbe und Metallklingen beim Schläfen verschmutzt. Machen Sie bitte keine Sorge davor, ist es ganz normal.

5. Bitte setzen die Messerschläfer auf eine Ort, dass die Kinder nicht in Reichweite sind, um Unfälle zu vermeiden.

  • Fußball-Lexikon: „Die Mexikaner werden versuchen, unsere Mannschaft hoch zu pressen.“ Kann man das mit „Würgen“ gleichsetzen?
    Gleichwohl — war offenbar erfolgreich.
  • Überflüssige Buchstaben:
    Bisstro
    Kleines Lokal al dente (=bissfest)?
  • Amtsdeutsch der Woche (danke Klaus):
    Zuwegung
  • Bindestriche fehlen ja häufig, wodurch es zum sog. Deppenleerzeichen kommt. Aber zu viele Bindestriche müssen auch nicht sein:
    Au-tofahrer
    Hier gibt’s das „Au“ und den „Po“.
  • Schwierige Wörter. Mit Speck fängt man …:
    Speckulation
    … auch zu Weihnachten …:
    Speckulatius
    … oder überhaupt …:
    Specktakel
    … und noch der kulinarische Abschluss:
    Specktrum
  • Brüller der Woche:
    Kehrpaket
    Wurst, Rasierklingen … ein Duden oder Geschichtsbuch war leider nicht im Paket. Care-Pakete waren Hilfspakete Ende des 2. Weltkrieges.
  • Fehlende Buchstaben:
    Widerverwendbarkeit
    Wieder dem Duden … oder so ähnlich.
  • Homonym der Woche: die Winde (danke Klaus). Die Winde ist eine Kletterpflanze und eine mechanische Hebevorrichtung. Sie wird beim Starten von Flugzeugen benutzt und der Schweizer sagt so zum Dachboden.
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06/2018: Kleindung

  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    Saitenleitwerk
    Hier gilt es, im Deutschen, andere Saiten aufzuziehen!
  • Denglisch der Woche. Eine Dienstleistung für Studenten an der Universität Jena heißt „Career & Welcome Point“. Was soll da gemacht werden? Die Absolventen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Full cool!
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Leich
    Wenn schon, dann die Leich’.
  • Schwierige Wörter III:
    wiederstehen
    Ein Boxer kann zwar nach einem Niederschlag wieder stehen, aber kann er seinem Gegner widerstehen?
  • Deppen-Apostroph (danke Klaus):
    furs
    Bei Kombinationen mit „das“, also bspw. „um das“ —> „ums“, „für das“ —> „fürs“ ist der Apostroph entbehrlich.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    ZungeDesErfolges
    Wenn man sich da nicht gleich die Zunge verbrennt.
  • Übelsetzung der Woche (danke Klaus):
    Nizza
    Ja, wenn der Automat den Unterschied zwischen „Nice“ = Nizza und „nice“ = nett/hübsch aus dem Kontext nicht erkennt.
  • Schwierige Wörter (danke Herr Ebel): „Da eBay, bzw. deren Mitarbeiter, leider zu blöd ist, um eine Rezession zu entfernen, stelle ich es jetzt richtig.“
    Es wäre natürlich schön, wenn eBay die Rezession, also den Rückgang bzw. die Flaute einer wirtschaftlichen Entwicklung entfernen könnte. Gemeint ist hier allerdings eine Rezension, nämlich ein Artikel, in dem etwas (kritisch) beurteilt wird.
  • Fußballer. Nach dem Pokalspiel des SC Paderborn (3. Liga) gegen den FC Bayern München: Phillip Tietz ist Stürmer des Drittligisten und hatte sich vermutlich gewünscht, ein Tor gegen den FC Bayern zu schießen. Die Chance, die sich ihm in der 80. Minute bot, war größer als die zu einem Trikottausch mit Robert Lewandowski. Doch Tietz schoss aus fünf Metern neben das leere Tor. Er sagte: „Der Pass war nicht zu scharf, ich bin auch nicht ausgerutscht. Ich habe ihn einfach nur nicht reingemacht.“
    Was ist daran besonders? Ein Fußballer, der die Schuld an einem Versagen nicht beim Schiedsrichter, dem Ball oder den Platzverhältnissen sucht, sondern einfach bei sich selbst. Mehr davon, bitte!
    Ganz im Gegensatz zu einem Spieler von Mainz 05, der gleich mehrere Schubladen tiefer griff: „Was wir heute gezeigt haben, geht einfach nicht. Wir haben keine Eier gezeigt.“ Na, welch Glück aber auch. Was machen an dieser Stelle eigentlich Fußballerinnen? Hoffentlich dauert die „Gleichberechtigung“ da noch und uns bleiben die „Eierstöcke“ erspart.
  • Fehlende Buchstaben I (danke Klaus):
    Kurarbeit
    Eine Art Arbeitskur, nehme ich an.
  • Konjugation starker Verben: „Bevor wir den Garbage Collector aktiviert haben, stoß der gebrauchte Arbeitsspeicher (Total Resident) an eigene Grenzen.“ Ja, nicht „stoß“, nicht „stoßte“ und auch nicht „stießte“, sondern schlicht „stieß“  — sonst wird es Stuss!
  • Fehlende Buchstaben II (danke Klaus):
    moniert
    Das muss man freilich monieren!
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Klaus):
    Kleindung
    Ach du Sch… aber Kleindung ist offenbar auch Mist.
  • Fehlende Buchstaben III (danke Klaus):
    Freisaat
    Kost’ nix.
  • Homonym der Woche: der Zoll. Der Zoll ist eine Abgabe, wenn eine Ware eine Grenze überschreitet. Im angloamerikanischen Raum ist der Zoll noch immer ein Längenmaß, wobei ein Zoll (1“) 2,54cm entspricht. Oder auch 112 ft = 136 yd.
    Von einem Architekten wurde ich einst zurechtgewiesen, dass mein Ausdruck „Zollstock“ nicht korrekt sei. Schließlich hätte das Ding eine Zentimetereinteilung. Es müsse richtig „Meterstab“ heißen. Aber weil da zwei Krümelkacker aufeinander trafen, entgegnete ich: „Zweimeterstab!“ Der Sachse sagt übrigens „Schmieche“ dazu, das ist einheitenlos.
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