Beiträge zum Thema: Übelsetzungen

Deutschthemen zum Freitag - Das Blog


Ja, Sie lesen richtig: das Blog. Da es sich um das Internet-Tagebuch handelt, ist Blog von sächlichem Genus. Aber das nur als Erklärung für die Überschrift.

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Gern dürfen die Beiträge zitiert werden - über eine entsprechende Quellenangabe mit Link freue ich mich.

Die bisherigen Ausgaben stehen jeweils als zusammengefasster Beitrag zur Verfügung. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

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44/2018: Eispinkel

  • Übelsetzung der Woche:
    Gewurtraminer
    Wir Deutsche machen es mit den Umlauten den anderen Leuten schwer.
  • Größenwahn der Woche (danke Klaus):
    weltgrosste
    Früher lebte ich in der größten DDR der Welt!
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    avisieren
    Avisieren bedeutet, etwas anzukündigen. Anvisieren meint hingegen zielen.
  • Neue Wörter (danke Klaus):
    Eispinkel
    Wer will schon nicht gern auf Eispinkel verzichten?
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Federhandschuh
    Den Fehdehandschuh hinwerfen bedeutet, jemanden herauszufordern.
  • Homonym der Woche: der Wasserhahn (danke Klaus). Der Wasserhahn ist sowohl ein Vogel als auch eine Zulaufarmatur.
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38/2018: Krakeler

  • (Un)passende Werbung:
    DunnesFrauenhaar

    Ob Gloria Gaynor über diese Einblendung glücklich wäre?
  • Verwirrung der Woche (danke Klaus):
    Hauptgegner
    Der Herr Söder hat offenbar eine Menge Hauptgegner.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    Suchtanfrage
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Daniela):
    FHAHNER
    Fhahne vom vergorenen Saft?
  • Übelsetzungen:
    Vollkreis
    So sollte „Product Lifecycle Development“ nicht übersetzt werden!
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Krakeler
    Da hat jemand gekrakelt!
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche:
    Riesen-Koloss
    Ist ein Koloss nicht ohnehin riesig?
  • Kulinarisches der Woche (danke Klaus):
    Purre
    Vielleicht wäre ja „Brei“ einfacher gewesen?
  • Homonym der Woche: der Pilot (danke Klaus). Den Piloten gibt es in der Luft- und Seefahrt, beim Film und als erstes Projekt. Ein Apfel heißt auch Pilot und ein Pfahl im Wasserbau ebenfalls.
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32/2018: Reisverschluss

  • Schwierige Wörter I:
    anvorderungen
    Zuvorderst wahrscheinlich.
  • Schwierige Wörter II:
    Inwestieren
    Ich empfehle, mit Deutsch als Sprache zu beginnen.
  • Denglisch der Woche I. Beim Radrennen der Damen: „Da ist eine weitere Chaserin im Bild.“ „Verfolgerin“ zu sagen, wäre wohl Bäh gewesen.
  • Datum der Woche:
    Haltbar
    Haltbar bis zum 05.09.2018 BC? BC steht im Englischen für „before Christ“, also „vor Christus“.
  • Denglisch der Woche II:
    NetzwerkLeader
    Skills für Leader — das klingt intelligent.
  • Schwierige Wörter III (danke Klaus):
    Reisverschluss
    Hirseverschluss? Maisverschluss? Sprachverdruss!
  • Übelsetzung der Woche (danke Herr Ebel):
    Feststellbremse
    Wenn ich demnächst an die Kreuzung fahre und die Ampel auf Rot schaltet, mache ich die Bremse auch zu.
  • Hinweis der Woche:
    Starkastabbruche
    Das Wort ist korrekt geschrieben, aber durchaus „gefährlich“ fürs Auge.
  • Homonym der Woche: der Nachlass (danke Klaus). Der Nachlass ist alles, was ein Verstorbener hinterlässt und ebenfalls eine Preisermäßigung.
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31/2018: Maksimal

  • Passender Name zum Beruf (danke Herr Ebel):
    GeigenbauerKling
  • Und noch einer — ist das nun positiv oder negativ zu verstehen?
    Hassdenteufel
  • Verwechslung der Woche (danke Sascha):
    Butter
  • Schwierige Wörter:
    maksimale
    Autor wahrscheinlich: Maks Mustermann.
  • Neue Verben:
    tappen

    Naja, neu ist der Verb „tappen“ nicht. Man kann z.B. im Dunkeln tappen. Und manchmal tappt man ja auch im Dunkeln, wenn man eine App benutzt.
  • Fehlende Buchstaben (danke Klaus):
    Pensionsfond

    Gemeint ist freilich der Fonds (Vermögensreserve). Ein Fond kann der hintere Teil des Wageninneren, ein Hinter- oder Untergrund, eine Basis und Fleischsaft (beim Braten) sein.
  • Deppen-Apostroph der Woche:
    Dienstags
    Den Biertrinkern wird’s egal sein, aber das Adverb „dienstags“ wird ohne Apostroph geschrieben.
  • Steigerung der Woche:
    Fachiodioten
  • Übelsetzung der Woche (danke Daniela):
    Websitesauber
    Vielleicht wurde ja in der Reihenfolge von einer Sprache in die nächste übersetzt? Der Hinweis galt jedenfalls einem realen Ort, nicht einer Internetseite.
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Auswertigen
    Wert — wertig — auswertig?
  • Denglisch der Woche:
    MoonlightMass
    Bestimmt kommen bei diesem Titel mehr Leute in die Kirche.
  • Homonym der Woche: das Opfer (danke Klaus). Das Opfer gibt es in der Religion, als Schimpfwort und beim Schach.
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29/2018: Spanbettlaken

  • In einer Telefonkonferenz: „Ich kann mich nur entschuldigen, aber da gibt es nichts zu entschuldigen.“ Ja was denn nun?
  • Wortspiel der Woche (danke Flo): An den Tagen, an denen man plant, Bananen zu essen — das sind Bananenplantage.
  • Fehlende Buchstaben I:
    Spanbettlaken
    Aus Holz?
  • Überflüssige Buchstaben I beim gleichen Wort:
    Bettlacken
    Glänzender Stoff?
  • Produkt der Woche:
    Sweetshirt
    Einfach süß! (Und auch noch in einem Shop eines mir sehr gut bekannten Shopherstellers.)
  • Überflüssige Buchstaben II:
    Rassierer
    Absolut rassig!
  • Überflüssige Wörter:
    FLI-Institut
    Was bedeutet eigentlich das „I“ in „FLI“? Es handelt sich um das Friedrich-Löffler-Institut. Wir haben hier also einen klassischen LKW-Wagen oder ein PDF-Format.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche. In Hohenfelden bei Erfurt gibt es das hier:
    Outdoorcamp
    Was ist eigentlich ein Camp? Ein Feld- oder Nachtlager außerhalb von Behausungen. Da muss man unbedingt noch „Outdoor“ davor schreiben, weil das sonst „not cool enough“ klingt.
  • Anatomiethema der Woche. Kommentar bei der Tour de France: „Man sieht die Auswirkungen des gestrigen Sturzes noch am linken Arm. An seinem linken Arm.“ Ja, an wessen Arm denn sonst?
  • Übelsetzung der Woche aus einem Lebenslauf:
    Geschenk
    Im englischen Original steht da natürlich „present“ (für „derzeitig“ oder auch „Gegenwart“), was im Lebenslauf für eine gerade noch andauernde Tätigkeit durchaus passend ist. Dumm nur, dass „present“ auch als „Geschenk“ übersetzt werden kann.
    Übrigens ist „die Gegenwart“ ein sog. Singularetantum, also ein Wort, welches es nur in der Einzahl gibt.
  • Fehlende Buchstaben II (danke Herr Ebel):
    historischeBilder
    Wie lange muss eigentlich etwas zurückliegen, um historisch zu sein? 18 Jahre scheinen mir da etwas sehr kurz gedacht. Da könnte man hysterisch werden.
    Der eigentliche Fehler steckt aber in dem „Sie“, welches ja als Imperativ freilich „Sieh“ sein müsste — und mit einem Ausrufezeichen am Ende des Satzes.
  • Überflüssige Buchstaben III:
    Allkohol
    Zu viel getrunken?
  • Fremdwort der Woche (danke Klaus):
    vakant
    Eine Stelle kann z.B. vakant sein. Das bedeutet: im Augenblick frei, von niemandem besetzt. Wie eine Umgehungsstraße „allmählich frei“ wird, weil ein Zeitverzug besteht ist seltsam.
  • Homonym der Woche: die Handlung (danke Klaus). Die Handlung ist das Tun oder auch eine soziale Interaktion, in der Dramaturgie die erzählte Geschichte und ein Ladengeschäft kann sie auch sein.
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25/2018: Speckulation

  • Fußball-WM I: „Er ist der Kopf, also das Herz dieser Mannschaft.“ Körperteile sind bei Fußballern offenbar egal.
  • Fußball-WM II. Oliver Kahn: „Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass Argentinien weiterkommt. Obwohl ich da immer vorsichtig wäre.“ Das sind die Experten des Fußballs. Der Olli Kahn, der Titan, hat das Zeug zum Politiker.
  • Beruf der Woche (danke Klaus):
    Stillstandsmanagement
    Man hat es schon immer geahnt, aber jetzt kennen wir die Ursache für die Verspätungen: das Stillstandsmanagement. Bestimmt eine aufregende Tätigkeit.
  • Übelsetzung der Woche. Einfach goldig, diese Hinweise zu einem Messerschleifer:

Achtung Sicherheitshinweise:

1. Feierlich erklärt, dass dieses Produkt nicht für Scheren, gezackte Messer gilt.

2. Kann nicht zu viel stark Schärfen, und kann nicht hin und her schleifen, um die Klinge nicht zu beschädigen.

3. Bitte legen Sie die Messerschläfer nicht in die Spülmaschine oder Wasser, sollte trocken und sauber gehalten werden.

4. Es gibt eine Möglichkeit, werden Keramikstäbe und Metallklingen beim Schläfen verschmutzt. Machen Sie bitte keine Sorge davor, ist es ganz normal.

5. Bitte setzen die Messerschläfer auf eine Ort, dass die Kinder nicht in Reichweite sind, um Unfälle zu vermeiden.

  • Fußball-Lexikon: „Die Mexikaner werden versuchen, unsere Mannschaft hoch zu pressen.“ Kann man das mit „Würgen“ gleichsetzen?
    Gleichwohl — war offenbar erfolgreich.
  • Überflüssige Buchstaben:
    Bisstro
    Kleines Lokal al dente (=bissfest)?
  • Amtsdeutsch der Woche (danke Klaus):
    Zuwegung
  • Bindestriche fehlen ja häufig, wodurch es zum sog. Deppenleerzeichen kommt. Aber zu viele Bindestriche müssen auch nicht sein:
    Au-tofahrer
    Hier gibt’s das „Au“ und den „Po“.
  • Schwierige Wörter. Mit Speck fängt man …:
    Speckulation
    … auch zu Weihnachten …:
    Speckulatius
    … oder überhaupt …:
    Specktakel
    … und noch der kulinarische Abschluss:
    Specktrum
  • Brüller der Woche:
    Kehrpaket
    Wurst, Rasierklingen … ein Duden oder Geschichtsbuch war leider nicht im Paket. Care-Pakete waren Hilfspakete Ende des 2. Weltkrieges.
  • Fehlende Buchstaben:
    Widerverwendbarkeit
    Wieder dem Duden … oder so ähnlich.
  • Homonym der Woche: die Winde (danke Klaus). Die Winde ist eine Kletterpflanze und eine mechanische Hebevorrichtung. Sie wird beim Starten von Flugzeugen benutzt und der Schweizer sagt so zum Dachboden.
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06/2018: Kleindung

  • Schwierige Wörter I (danke Klaus):
    Saitenleitwerk
    Hier gilt es, im Deutschen, andere Saiten aufzuziehen!
  • Denglisch der Woche. Eine Dienstleistung für Studenten an der Universität Jena heißt „Career & Welcome Point“. Was soll da gemacht werden? Die Absolventen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Full cool!
  • Schwierige Wörter II (danke Klaus):
    Leich
    Wenn schon, dann die Leich’.
  • Schwierige Wörter III:
    wiederstehen
    Ein Boxer kann zwar nach einem Niederschlag wieder stehen, aber kann er seinem Gegner widerstehen?
  • Deppen-Apostroph (danke Klaus):
    furs
    Bei Kombinationen mit „das“, also bspw. „um das“ —> „ums“, „für das“ —> „fürs“ ist der Apostroph entbehrlich.
  • Überflüssige Buchstaben I:
    ZungeDesErfolges
    Wenn man sich da nicht gleich die Zunge verbrennt.
  • Übelsetzung der Woche (danke Klaus):
    Nizza
    Ja, wenn der Automat den Unterschied zwischen „Nice“ = Nizza und „nice“ = nett/hübsch aus dem Kontext nicht erkennt.
  • Schwierige Wörter (danke Herr Ebel): „Da eBay, bzw. deren Mitarbeiter, leider zu blöd ist, um eine Rezession zu entfernen, stelle ich es jetzt richtig.“
    Es wäre natürlich schön, wenn eBay die Rezession, also den Rückgang bzw. die Flaute einer wirtschaftlichen Entwicklung entfernen könnte. Gemeint ist hier allerdings eine Rezension, nämlich ein Artikel, in dem etwas (kritisch) beurteilt wird.
  • Fußballer. Nach dem Pokalspiel des SC Paderborn (3. Liga) gegen den FC Bayern München: Phillip Tietz ist Stürmer des Drittligisten und hatte sich vermutlich gewünscht, ein Tor gegen den FC Bayern zu schießen. Die Chance, die sich ihm in der 80. Minute bot, war größer als die zu einem Trikottausch mit Robert Lewandowski. Doch Tietz schoss aus fünf Metern neben das leere Tor. Er sagte: „Der Pass war nicht zu scharf, ich bin auch nicht ausgerutscht. Ich habe ihn einfach nur nicht reingemacht.“
    Was ist daran besonders? Ein Fußballer, der die Schuld an einem Versagen nicht beim Schiedsrichter, dem Ball oder den Platzverhältnissen sucht, sondern einfach bei sich selbst. Mehr davon, bitte!
    Ganz im Gegensatz zu einem Spieler von Mainz 05, der gleich mehrere Schubladen tiefer griff: „Was wir heute gezeigt haben, geht einfach nicht. Wir haben keine Eier gezeigt.“ Na, welch Glück aber auch. Was machen an dieser Stelle eigentlich Fußballerinnen? Hoffentlich dauert die „Gleichberechtigung“ da noch und uns bleiben die „Eierstöcke“ erspart.
  • Fehlende Buchstaben I (danke Klaus):
    Kurarbeit
    Eine Art Arbeitskur, nehme ich an.
  • Konjugation starker Verben: „Bevor wir den Garbage Collector aktiviert haben, stoß der gebrauchte Arbeitsspeicher (Total Resident) an eigene Grenzen.“ Ja, nicht „stoß“, nicht „stoßte“ und auch nicht „stießte“, sondern schlicht „stieß“  — sonst wird es Stuss!
  • Fehlende Buchstaben II (danke Klaus):
    moniert
    Das muss man freilich monieren!
  • Überflüssige Buchstaben II (danke Klaus):
    Kleindung
    Ach du Sch… aber Kleindung ist offenbar auch Mist.
  • Fehlende Buchstaben III (danke Klaus):
    Freisaat
    Kost’ nix.
  • Homonym der Woche: der Zoll. Der Zoll ist eine Abgabe, wenn eine Ware eine Grenze überschreitet. Im angloamerikanischen Raum ist der Zoll noch immer ein Längenmaß, wobei ein Zoll (1“) 2,54cm entspricht. Oder auch 112 ft = 136 yd.
    Von einem Architekten wurde ich einst zurechtgewiesen, dass mein Ausdruck „Zollstock“ nicht korrekt sei. Schließlich hätte das Ding eine Zentimetereinteilung. Es müsse richtig „Meterstab“ heißen. Aber weil da zwei Krümelkacker aufeinander trafen, entgegnete ich: „Zweimeterstab!“ Der Sachse sagt übrigens „Schmieche“ dazu, das ist einheitenlos.
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38/2017: Muskuliert

  • Übelsetzung der Woche (danke Michael):
    UnterhaltungHDMIKabel
    Lass dich von einem HDMI-Kabel unterhalten — oder willst du dich mit dem Kabel unterhalten? Und darüber hinaus kann man mit dem Projektor auch noch „Super färben“. Was auch immer.
  • Neue Wörter I. Aus einem Gespräch unter Frauen: „Die ist irgendwie besser muskuliert.“ Muskulös?
  • Pappkärtchen reichen längst nicht mehr — Titan ist angesagt (danke Michael):
    Vistitan
  • Verwandtschaft der Woche:
    Neffin
    Was geht, Digga? Hast die deutsche Sprache voll krass zunichte gemacht.
  • Beinahe die größte Übertreibung der Woche (danke Herr Ebel): „Der chinesische Fernsehsender CGTN hat ein Video von Überwachungskameras veröffentlicht, die einen fast sehr unglaublichen Verkehrsunfall eingefangen haben.“
  • Denglisch der Woche. Was will uns die Deutsche Telekom eigentlich damit sagen?
    DontApply
  • Neue Produkte (danke Klaus):
    Konsenstrockner
    Da kommt der Konsens in trockene Tücher …
  • Neue Wörter II:
    Vermerkelung
    Und was ist mit den Amerikanern? Sind die vertrumpt? Oder eher zertrumpelt?
  • Homonym der Woche: die Einnahme (danke Klaus). Die Einnahme kann eine (militärische) Eroberung sein, aber auch ein Einkommen durch einen Verkauf.
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21/2017: Kurgewinne

  • Bei Twitter kann man interessante Themen auswählen:
    Datenbanke
    Das Gegenstück dazu sind dann wohl Gartenbanken.
  • Denglisch der Woche I:
    TrackeWorkout
    „Tracke“ als Imperativ von „tracken“? So ein Dreck!
  • Schwierige Wörter (danke Klaus):
    Oktroieren
    Oktroyieren bedeutet so viel wie auferlegen, aufnötigen, diktieren.
    Aber für das Wort davor schlage ich korrekt vergendert vor: AbeitnehmerInnenschutzInnengründInnen — denn „der Schutz“ und „der Grund“ können nicht einfach nur männlich sein.
  • Produkt der Woche:
    Leerrohre
    Ein Leerrohr wird eigentlich in der Elektroinstallation verwendet, um später Kabel unter Putz zu verlegen. Für Flüssigkeiten, hier: Bier, muss das Rohr natürlich auch zunächst leer sein, aber in diesem Fall hätte einfach nur „Rohr“ gereicht — ein Pleonasmus („runde Kugel“) also.
  • Fehlende Buchstaben (danke Herr Ebel):
    Kurgewinne
    Ein Los ziehen, rubbeln und: Sie haben eine Kur gewonnen!
  • Eigentlich kein schwieriges Wort (danke Klaus):
    Fernsee
    Manche Seen sind eben fern.
  • Übelsetzung der Woche (danke Wolfram):
    DVDgebrannt
    Dazu kann man wirklich nur gratulieren.
  • Denglisch der Woche II beim Kirchentag: „Und da kommt Gott und sagt: ‚Hey, chill down — ich sehe dich.‘“ Ob er das wirklich so gesagt hat?
  • Homonym der Woche: der Auftrag (danke Klaus). Als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen hat man ihn am liebsten, aber ich kann auch einen Auftrag (als Aufforderung) an eine andere Person richten und im Erdbau gibt es auch einen Auftrag (Boden).
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44/2016: Leichtmittel

  • Neue Produkte (danke Herr Jarmuschek):
    Leichtmittel
    Stimmt — schwer ist ein solches Leuchtmittel (umgangssprachlich auch als Glühbirne bezeichnet) ja nicht.
  • Was will uns der Künstler damit sagen (danke David)?
    DieserDieserDieser
  • Überschrift der Woche:
    Verschieben
    Wohin denn?
  • Aus der Biologie: „Wer einen Hahn anschafft, sollte dem Nachbarn ab und zu eine Packung Eier bringen.“ Aber nicht vergessen: mindestens ein Huhn muss auch angeschafft werden.
  • Pleonasmus („runde Kugel“) der Woche: „Das hatte ich als Basis-Grundlage genommen.“
  • Boxer Robert Stieglitz: „Wir stehen alle hinter uns.“ Da stehe ich doch glatt neben mir.
  • Um Größenordnungen daneben (danke Uta):
    KurzesAuto
    So klein sind die Chinesen?
  • Übelsetzung der Woche I (danke Klaus):
    LehrstuhlChair
    Nicht jeder Chair ist gleich ein Lehrstuhl.
  • Große Überraschung (danke Herr Ebel):
    Geback
  • Übelsetzung der Woche II (danke Kristof):
    MusikStreamen
    Du oder Sie — da haben du automatischer Übersetzer noch Probleme.
  • Homonym der Woche: der Standpunkt (danke Klaus). Der Standpunkt kann eine Position auf der Erde sein, aber auch eine persönliche Meinung.
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Mehr über: pleonasmus, Übelsetzungen